Nicht Makler. Nicht Bewerter. Sondern Risikoreduktion vor dem Verkauf.

Beim Unternehmen verkaufen entsteht der größte Wertverlust nicht beim Notar, sondern lange davor.

Viele Unternehmer argumentieren aus ihrer Geschichte heraus. Umsatzentwicklung, Wachstum, Jahre harter Arbeit, persönlicher Einsatz.
Im Verkaufsprozess zählt jedoch etwas anderes: Ob diese Ergebnisse ohne dich als Inhaber stabil erreichbar bleiben.

Je weniger das für einen Nachfolger nachvollziehbar ist, desto höher wird das wahrgenommene Risiko.

Ein Betrieb mit gutem Gewinn, aber hoher Abhängigkeit vom Inhaber, ist für Käufer weniger wert als ein Betrieb mit etwas geringerem Ertrag, dafür klaren Strukturen und verlässlicher Übergabefähigkeit.
Deshalb entstehen die größten Abschläge nicht bei der rechnerischen Bewertung, sondern genau in dem Moment, in dem Risiken sichtbar werden.

Wir begleiten keine Verkaufsanzeigen und erstellen keine theoretischen Wunschpreise. Wir sorgen dafür, dass Betriebe verkaufsfähig werden, bevor sie in Gespräche gehen, damit Risiken nicht erst im Prozess auftauchen und dann gegen dich verhandelt werden.

Das Ergebnis:
✅ mehr ernsthafte Interessenten,
✅ bessere Verhandlungsposition,
✅ kürzere und ruhigere Verhandlungen und
✅ eine Übergabe ohne Zeit- und Preisdruck.
Markt verstehen

Warum Vorbereitung heute über Verkaufserfolg und Preis entscheidet

In den nächsten Jahren wollen deutlich mehr Unternehmer verkaufen, als geeignete Nachfolger übernehmen können. Für potenzielle Käufer bedeutet das Auswahl. Für dich als Unternehmensverkäufer bedeutet es etwas anderes: Vorbereitung entscheidet, ob du überhaupt einen Nachfolger findest und zu welchen Bedingungen.

Viele Unternehmer planen den Ausstieg bewusst, andere geraten durch Alter, Gesundheit oder private Veränderungen unter Zeitdruck.
In diesem Umfeld zählt nicht, wie gut dein Betrieb früher war, sondern wie übertragbar und risikoarm er heute wirkt.

Aktuelle Kennzahlen zur Nachfolgelage

Studie Kennzahl Wert
KfW Nachfolge Monitoring Mittelstand KMU mit kurzfristigem Nachfolgewunsch bis Ende 2025 215.000
KfW Nachfolge Monitoring Mittelstand Unternehmen mit ernsthaften Stilllegungs- oder Geschäftsaufgabe-Gedanken bis Ende 2025 231.000
KfW Nachfolge Monitoring Mittelstand KMU in Nachfolge- oder Übergabephase bis Ende 2027 626.000
Nexxt-Change Unternehmen, die jährlich einen Nachfolger suchen 125.000 p.a.
DIHK Unternehmen auf Nachfolgesuche vs. Nachfolge-Interessierte 3 : 1
DIHK Report Unternehmensnachfolge 2025 IHK-Beratungen 2024 (Unternehmen auf Nachfolgesuche) 10.000

Ergänzend zeigen Marktanalysen und Beratungspraxis ein klares Bild:
➡️ Ein großer Teil der Verkaufsabsichten ist nicht durch einen konkret geregelten Nachfolger abgesichert.
➡️ Gleichzeitig steigt der Alters- und Zeitdruck bei vielen Inhabern.
➡️ Dadurch verschiebt sich die Verhandlungsmacht strukturell auf die Käuferseite.

Was das für dich als Verkäufer konkret bedeutet

1. Du konkurrierst nicht über Sympathie, sondern über Übertragbarkeit.
Nachfolger entscheiden sich nicht für das „beste“ Unternehmen, sondern für das mit dem geringsten Risiko im Übergang.

2. Risiko wird nicht diskutiert, sondern eingepreist.
Wenn Führung, Prozesse oder Kundenbeziehungen stark an dir hängen, zeigt sich das im Preis oder in Bedingungen wie Earn-outs, Ratenzahlungen und langen Übergabephasen.

3. Vorbereitung ist der entscheidende Hebel.
Wer vorbereitet ist, verhandelt über Preis. Wer unvorbereitet ist, verhandelt über Absicherung zugunsten der Käuferseite.

Wie ein Unternehmensverkauf im Mittelstand tatsächlich abläuft

Ein Unternehmensverkauf folgt meist einem bekannten Schema. Das Problem ist nicht der Ablauf an sich. Das Problem ist, dass Risiken zu spät eingeordnet werden. Was am Anfang strukturiert wirkt, wird später zur Grundlage für Abschläge, Bedingungen oder Verzögerungen.

1. Erste Sichtung der Zahlen

Die erste Frage lautet fast immer: Was hat der Betrieb in den letzten Jahren verdient. Verkäufer und potenzielle Käufer schauen auf Ergebnis, Entwicklung und Erklärbarkeit. Wenn Zahlen nicht nachvollziehbar sind, sinkt das Interesse sofort.
Viele Unternehmer starten zu früh Gespräche, weil Zahlen gut aussehen oder erste Anfragen vorliegen. Was häufig unterschätzt wird: Früh geführte Gespräche dienen Käufern vor allem dazu, ein erstes Risikobild aufzubauen. Typische Folgen:
– Eine erste Preisidee entsteht unter günstigen Annahmen.
– Spätere Korrekturen wirken wie Rückschritte.
– Die Verhandlungsposition verschiebt sich schleichend.
Was zu diesem Zeitpunkt ungeklärt bleibt, wird später nicht mehr zu deinen Gunsten interpretiert.

2. Unternehmensbewertung

Häufig entsteht die erste Preisvorstellung aus Ertrag und einem Faktor. Steuerberater, Kammern oder Käufer nutzen dafür vereinfachte Modelle. In dieser Phase wirkt vieles rechnerisch sauber, aber inhaltlich oberflächlich. Viele Verkäufer empfinden hier eine trügerische Sicherheit: Eine Zahl steht im Raum, der Verkauf scheint greifbar.
Was dabei oft übersehen wird:
Diese Bewertungen beruhen auf Annahmen, nicht auf geprüften Risiken.
Je später Annahmen hinterfragt werden, desto größer ist der Vertrauensverlust und desto härter fallen Nachverhandlungen aus.
Wir sorgen dafür, dass Zahlen nicht nur gut aussehen, sondern erklärbar sind, damit Käufer später nicht anfangen, rückwärts zu rechnen.

3. Käufersuche oder Nachfolge

In dieser Phase entscheidet sich, ob du Auswahl hast oder vom ersten ernsthaften Interessenten abhängig wirst. Mehr passende Interessenten erzeugen Wettbewerb und verbessern Preis, Struktur und Bedingungen des Verkaufs.

4. Verhandlung der Eckpunkte

Jetzt werden Preisvorstellung, Zahlungsweise, Zeitplan und Übergabe grob festgelegt. Spätestens an diesem Punkt werden ungeklärte Risiken zu konkreten Verhandlungsthemen.

5. Prüfung durch den Käufer

In der Prüfungsphase zeigt sich, ob der Gewinn tatsächlich ohne dich erreichbar ist. Hier entscheidet sich, ob dein Unternehmen wirklich übertragbar ist. Ab diesem Moment geht es nicht mehr um Sympathie, sondern um Widersprüche, Lücken und Abhängigkeiten. Typische Folgen sind:
– Preisabschläge
– Earn-out-Konstruktionen
– verlängerte Übergabezeiten
– der Rückzug von Interessenten
Diese Effekte entstehen selten überraschend. Sie waren meist vorher vorhanden, nur nicht sauber eingeordnet.

6. Vertrag und Übergabe

Am Ende wird es verbindlich: Vertrag, Übergabeplan, Kommunikation und Übergangsphase. Je klarer Risiken vorher bewertet und eingeordnet wurden, desto ruhiger und schneller laufen Abschluss und Auszahlung.
Was in den Phasen davor ungeklärt blieb, taucht jetzt im Vertrag wieder auf. Nicht als offene Diskussion, sondern als Bedingung.
Je früher Risiken eingeordnet wurden, desto einfacher wird dieser Schritt.

PS: Die meisten Probleme entstehen nicht in den letzten Schritten, sondern ganz am Anfang des Prozesses.

Verkaufspreis verstehen

Wie sich der Verkaufspreis eines Unternehmens in der Praxis bildet

Der Verkaufspreis entsteht nicht aus Hoffnung oder Vergangenheit, sondern aus Risiko. Nachfolger zahlen nicht für Pläne oder Absichten, sondern für das, was sie als stabil, nachvollziehbar und übertragbar einschätzen. Genau daraus ergibt sich die Bewertung im realen Verkaufsprozess.

➡️ Erträge und Zukunftsfähigkeit
Entscheidend ist nicht das beste Jahr, sondern ob die Erträge auch künftig erreichbar bleiben. Schwankende Ergebnisse, einmalige Sondereffekte oder fehlende Planung erhöhen das Risiko und senken den erzielbaren Verkaufspreis.

➡️ Abhängigkeit vom Inhaber
Wenn Umsatz, Kalkulation, Kundenbeziehungen oder Führung stark an dir hängen, entsteht ein zentrales Übergaberisiko. Dieses Risiko wird nicht ausdiskutiert, sondern im Preis verarbeitet, häufig über Abschläge oder zusätzliche Bedingungen.

➡️ Team und Prozesse
Ein stabiles Team mit klaren Verantwortlichkeiten und funktionierenden Abläufen reduziert Übergaberisiken. Fehlen Vertretungen oder dokumentierte Prozesse, steigt die Unsicherheit und damit der Preisdruck.

➡️ Kunden- und Vertragsstruktur
Wiederkehrende Umsätze, feste Verträge und eine ausgewogene Kundenbasis wirken preisstabilisierend. Einzelkunden, projektgetriebenes Geschäft oder ungeklärte Vertragsverhältnisse erhöhen das Risiko.

➡️ Transparenz der Unterlagen
Saubere Abschlüsse, nachvollziehbare Kostenstrukturen und klare Kennzahlen schaffen Vertrauen. Unklare oder lückenhafte Unterlagen führen fast immer zu Abschlägen, Bedingungen oder Verzögerungen im Prozess.

Je höher das wahrgenommene Risiko, desto niedriger der erzielbare Preis oder desto mehr Auflagen wie Ratenzahlungen, Garantien oder längere Übergabephasen.

Preislogik verstehen

Diese Faktoren treiben oder drücken den Verkaufspreis

Käuferperspektive

Woran potenzielle Käufer zweifeln, bevor sie überhaupt verhandeln

Nachfolger sprechen Zweifel selten offen an. Sie stellen Fragen, machen Notizen und rechnen im Hintergrund. Gesucht werden keine Fehler, sondern Risiken, die sich nach der Übergabe nicht mehr kontrollieren lassen. Genau diese Risiken entscheiden darüber, ob dein Preis hält oder stillschweigend fällt.

Bevor ein Verkauf verbindlich wird, prüfen Interessenten dein Unternehmen systematisch. Diese Phase wird häufig als Unternehmensbewertung oder Due Diligence bezeichnet. Hier geht es nicht um Sympathie, sondern um Belastbarkeit. In dieser Phase entscheiden sich Preis, Bedingungen oder der Rückzug.

Zahlen und Verträge

Zu Beginn stehen Ergebnisse, Kostenstrukturen und Verträge im Fokus. Geprüft wird, wo der Gewinn entsteht, wie stabil er ist und welche Verpflichtungen bestehen. Unklare oder lückenhafte Unterlagen führen im Verkaufsprozess fast immer zu Abschlägen.
Gute Ergebnisse allein reichen nicht. Entscheidend ist, ob sie nachvollziehbar und ohne dich reproduzierbar sind. Zweifel entstehen zum Beispiel, wenn
– Gewinne stark schwanken
– Sondereffekte nicht sauber abgegrenzt sind
– Erklärungen nur mündlich erfolgen
– Zahlen erst im Gespräch nachträglich eingeordnet werden

Was nicht erklärbar ist, wird vorsichtig bewertet. Vorsicht bedeutet aus Nachfolgersicht Preisabschlag.

Prozesse und Organisation

Interessenten wollen verstehen, wie der Betrieb im Alltag funktioniert. Gibt es klare Abläufe und Zuständigkeiten oder hängt Wissen an einzelnen Personen. Unklare Organisation erhöht das Übernahmerisiko.
Eine hohe Abhängigkeit vom Inhaber zählt zu den größten Risiken. Nicht als Kritik, sondern weil dein Wegfall schwer planbar ist. Typische Zweifel entstehen bei Fragen wie:
– Wer trifft operative Entscheidungen, wenn du nicht verfügbar bist
– Wer hält die wichtigsten Kundenbeziehungen
– Wer kalkuliert Preise und Angebote
– Wer löst Probleme in kritischen Situationen
Je stärker diese Punkte an dir hängen, desto höher das Risiko und desto stärker wirken sich Abschläge oder Bedingungen aus.

Team und Schlüsselpersonen

Geprüft wird, wer den Betrieb operativ trägt. Wenn einzelne Mitarbeiter unverzichtbar sind und es keine Vertretung gibt, wirkt sich das direkt auf Preis und Struktur aus. Interessenten achten genau darauf, ob ein Team Verantwortung übernimmt oder nur ausführt. Zweifel entstehen, wenn
– Entscheidungen regelmäßig eskaliert werden
– Vertretungen fehlen
– Wissen nicht dokumentiert ist
– Leistung stark an einzelnen Personen hängt
Je unsicher die operative Stabilität, desto länger die Übergabe oder desto stärker die Bindung des Verkäufers.

Kundenstruktur

Analysiert wird, wie Umsätze verteilt sind. Wenige Großkunden, projektgetriebenes Geschäft oder kurze Vertragslaufzeiten erhöhen das Risiko und senken den Wert. Entscheidend ist nicht die Dauer der Kundenbeziehung, sondern ob sie auch nach der Übergabe stabil bleibt. Zweifel entstehen bei
– hoher Abhängigkeit von einzelnen Kunden
– persönlicher Bindung an den Inhaber
– projektgetriebenem Geschäft ohne Wiederkehr
– fehlenden vertraglichen Bindungen
Unsichere Umsätze werden niedriger bewertet oder über variable Kaufpreisbestandteile abgesichert.

Rolle des Inhabers

In dieser Phase wird klar geprüft, welche Aufgaben der Inhaber täglich übernimmt. Sind Verkauf, Kalkulation, Führung oder Kundenbindung nicht übertragbar, führt das häufig zu deutlichen Abschlägen oder zu langen Übergabephasen.

Share Deal oder Asset Deal

Zur Einordnung: Ob Anteile übernommen werden oder nur einzelne Vermögenswerte verkauft werden, ändert nichts an der Prüfungstiefe. Risiken werden unabhängig von der Struktur bewertet und eingepreist.

Viele Unternehmer merken an dieser Stelle, dass sie ihr eigenes Unternehmen nur schwer objektiv bewerten können. Genau hier beginnt sinnvolle Vorbereitung.

Welches Unternehmen wirkt aus Käufersicht wirklich attraktiver?

Stell dir zwei Dachdeckerbetriebe vor. Beide sind seit Jahren am Markt, etabliert und wirtschaftlich erfolgreich. Die Inhaber Axel und Bernd sind über 60 Jahre alt und möchten ihr Unternehmen verkaufen.
Die Finanzunterlagen stammen von den jeweiligen Steuerberatern. Jahresabschlüsse, Auswertungen, alles sauber aufbereitet. Genau so, wie es in Verkaufsprozessen üblich ist: Die Zahlen zeigen, dass beide Betriebe Gewinne erzielen.

Auf Basis der Zahlen ergibt sich folgendes Bild:
Axel: 300.000 € Jahresgewinn
Bernd: 150.000 € Jahresgewinn

Viele Unternehmer gehen an dieser Stelle davon aus, dass Axels Betrieb klar attraktiver ist. Mehr Gewinn, mehr Ertrag, scheinbar die bessere Verkaufsposition.

In der Praxis folgt jedoch ein weiterer Schritt: Gespräche vor Ort, Einblicke in den Alltag, Beobachtungen abseits der Zahlen.

Bei Axel:
Er ist jederzeit erreichbar, macht kaum Urlaub, ist zentraler Ansprechpartner für Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter. Entscheidungen laufen über seinen Schreibtisch. Wenn er nicht verfügbar ist, stockt der Betrieb.

Bei Bernd:
Er hat sich schrittweise aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Er ist nur noch wenige Tage im Monat im Betrieb. Zwei angestellte Meister treffen Entscheidungen und organisieren den Alltag eigenständig.

Was passiert im Verkaufsprozess?
Obwohl Axel deutlich höhere Gewinne erzielt, wirkt Bernds Betrieb für Nachfolger häufig attraktiver.
Nicht, weil Axel schlecht wirtschaftet, sondern weil Bernds Unternehmen ohne ihn funktioniert und sofort übertragbar ist.

Genau hier entscheidet sich Verkaufsfähigkeit.
Wir unterstützen Unternehmer dabei, ihren Betrieb so vorzubereiten, dass er unabhängig vom Inhaber funktioniert. Das reduziert Risiken aus Nachfolgersicht, erhöht das Interesse geeigneter Käufer, beschleunigt den Verkaufsprozess und wirkt sich direkt positiv auf Preis und Bedingungen aus.
Realität im Verkaufsprozess

Diese Punkte lassen Verkaufsprozesse kippen oder Preise einbrechen

Die meisten Unternehmensverkäufe scheitern nicht am geforderten Preis, sondern an Risiken, die erst im Prozess sichtbar werden. Nachfolger reagieren darauf nicht emotional, sondern konsequent und rechnerisch.

Häufige Dealbreaker im Mittelstand:
✖ Unklare oder widersprüchliche Zahlen
✖ Unterlagen, die erst auf Nachfrage zusammengestellt werden
✖ Starke Abhängigkeit von einzelnen Personen
✖ Kundenbeziehungen, die primär am Inhaber hängen
✖ Fehlende oder ungeklärte Verträge
✖ Kritisches Wissen in Köpfen statt in Strukturen
✖ Kein klarer Übergabe- und Kommunikationsplan
✖ Mitarbeiter, die vom Verkaufsprozess überrascht werden
✖ Unterschiedliche Aussagen von beteiligten Beratern

In diesen Situationen brechen Interessenten selten sofort ab. Stattdessen sichern sie sich ab: durch Abschläge, Earn-outs, Garantien oder verlängerte Übergabephasen. Wer diese Punkte erst im Prozess entdeckt, verliert Kontrolle über Preis und Bedingungen. Wer sie vor Gesprächen einordnet, behält Verhandlungsspielraum.

Genau dafür sorgen wir: Risiken werden vorbereitet adressiert, nicht ungeplant offengelegt.
Typische Stolpersteine

Diese Fehler kosten Unternehmer beim Verkauf am meisten Geld

Die größten Wertverluste entstehen beim Unternehmen verkaufen nicht am Verhandlungstisch, sondern lange davor. Es sind immer wieder dieselben Muster, die im Verkaufsprozess sichtbar werden und von Nachfolgern konsequent eingepreist werden.

➡️ Zu spät mit der Vorbereitung beginnen
Viele Unternehmer beschäftigen sich erst mit dem Verkauf, wenn der Entschluss feststeht. Dann fehlt die Zeit, um Strukturen, Zahlen und Abläufe sauber aufzustellen. Zeitdruck verschiebt die Verhandlungsposition systematisch zu Ungunsten des Verkäufers.

➡️ Zu starke Abhängigkeit vom Inhaber
Entscheidungen, Kundenkontakte, Kalkulation oder Führung laufen über eine Person. Für Nachfolger entsteht daraus ein zentrales Ausfall- und Übergaberisiko, das sich direkt in Abschlägen oder langen Übergabeauflagen zeigt.

➡️ Unterlagen erst im Prozess zusammenstellen
Zahlen, Verträge und Übersichten werden erst auf Nachfrage erstellt. Das führt zu Widersprüchen, Verzögerungen und Zweifeln an der Stabilität und Professionalität des Betriebs.

➡️ Gespräche ohne klare Struktur führen
Verkäufer argumentieren über Preis und Vergangenheit, Nachfolger über Risiken und Zukunft. Ohne klare Struktur bestimmen Interessenten Themen, Tempo und Bewertung des Prozesses.

➡️ Mitarbeiter unklar oder zum falschen Zeitpunkt informieren
Unsicherheit im Team führt zu Unruhe, Leistungsabfall oder Abwanderung. Diese Effekte werden im Verkaufsprozess wahrgenommen und als zusätzliches Risiko bewertet.

Diese Fehler sind nicht theoretisch. Sie wirken sich direkt auf Preis, Bedingungen und Dauer des Verkaufs aus.
Entscheidungen mit Wirkung

Nachfolger finden, Verkauf strukturieren, Mitarbeiter richtig einbinden

Beim Unternehmen verkaufen geht es nicht nur um Zahlen, sondern um Timing, Kommunikation und Diskretion. Wer zu früh, zu spät oder mit den falschen Personen spricht, schwächt den Prozess und verliert Verhandlungsspielraum.

Wann eine Nachfolgelösung sinnvoll ist

Eine Nachfolge bietet sich an, wenn der Betrieb langfristig weitergeführt werden soll, Werte erhalten bleiben und interne oder bekannte Kandidaten realistisch zur Verfügung stehen. Ohne Vorbereitung bleibt Nachfolge jedoch häufig Wunschdenken.

Wann ein Unternehmensverkauf sinnvoller ist

Ein Verkauf ist oft der realistischere Weg, wenn keine geeigneten Nachfolger vorhanden sind oder wenn Unabhängigkeit und Liquidität im Vordergrund stehen. Voraussetzung ist, dass der Betrieb für externe Nachfolger klar verständlich und übertragbar ist.

Wann Mitarbeiter informiert werden sollten

Zu frühe Information erzeugt Unruhe, zu späte Information zerstört Vertrauen. Der richtige Zeitpunkt liegt meist dann, wenn Richtung, Struktur und Kommunikationsplan feststehen.

Warum Diskretion entscheidend ist

Gerüchte schaden Kundenbeziehungen, verunsichern Mitarbeiter und schwächen die Verhandlungsposition. Ein professioneller Verkaufsprozess erfordert häufig lange Diskretion und gezielte Kommunikation.

Mit oder ohne Makler verkaufen

Entscheidend ist nicht der gewählte Weg, sondern ob du Kontrolle über Prozess, Informationen und Kommunikation behältst.

Unser Ansatz

Warum Vorbereitung vor dem Verkauf den entscheidenden Unterschied macht

Vorbereitung wirkt nicht emotional und nicht moralisch, sondern mechanisch. Sie reduziert Risiken aus Nachfolgersicht. Und genau diese Risiken bestimmen Preis, Bedingungen und Dauer eines Verkaufsprozesses.

➡️ Die Wirkung einer strukturierten Vorbereitung:
✔ Geringeres Risiko aus Nachfolgersicht
✔ Mehr ernsthafte und passende Interessenten
✔ Bessere Preise statt Sicherheitsabschläge
✔ Kürzere und ruhigere Verhandlungen
✔ Eine planbare Übergabe ohne Zeitdruck

➡️ Genau hier unterstützen wir Unternehmer
Wir machen Betriebe verkaufsfähig, bevor sie in Gespräche mit Nachfolgern, Banken oder Beratern gehen. Risiken werden nicht diskutiert, sondern vorab eingeordnet und reduziert.

➡️ Unser Ansatz ist mehr als klassische Vorbereitung
Es geht nicht um Checklisten oder Theorie, sondern um die gezielte Reduktion von Risiken, bevor der Markt sie erkennt und im Preis verarbeitet.

Unternehmen verkaufen Beratung
Nachfolge vorbereiten KMU
Betrieb übergeben Beratung
➡️ Wir zeigen dir, wie du deinen Betrieb schrittweise übergabefähig machst, ohne den laufenden Betrieb zu stören.

Klarheit · Sicherheit
Käufer denken anders

Warum Verkaufsfähigkeit kein Selbstläufer ist

Verkaufsfähigkeit bedeutet, dass ein externer Nachfolger deinen Betrieb übernehmen kann, ohne dauerhaft auf dich als Inhaber angewiesen zu sein und ohne Risiken erst nach der Übergabe teuer zu entdecken. Es geht nicht um Perfektion. Es geht um Klarheit und Übertragbarkeit.

Verkaufsfähigkeit entsteht nicht automatisch, nur weil ein Betrieb wirtschaftlich erfolgreich ist. Im Gegenteil: Gerade gut laufende Inhaberbetriebe sind häufig stark personalisiert, wenig dokumentiert und schwer objektiv einzuordnen. Was im Alltag funktioniert, wird im Verkaufsprozess schnell zum Risiko.

➡️ Typische Annahmen vieler Unternehmer:
✔ Ein Nachfolger arbeitet sich schon ein
✔ Offene Punkte regeln wir in der Übergabephase
✔ Dafür ist der Kaufpreis da

➡️ Nachfolger bewerten anders:
Was nicht klar einschätzbar ist, wird vorsichtig bewertet oder abgesichert.

➡️ Zwischenfazit
Je früher Verkaufsfähigkeit realistisch eingeschätzt und vorbereitet wird, desto ruhiger, kürzer und fairer verläuft der Verkaufsprozess. Je später sie Thema wird, desto stärker verschiebt sich die Verhandlungsposition auf die Käuferseite.

Was passiert, wenn sich kein passender Käufer findet?

Beim Unternehmen verkaufen denken viele Unternehmer unausgesprochen an Fragen wie:
„Was, wenn sich niemand findet?“, „Was, wenn der Markt schlecht ist?“ oder „Was, wenn ich verkaufen muss?“
Die entscheidende Wahrheit ist: Diese Fragen werden nur dann kritisch, wenn dein Betrieb stark von dir abhängt.
Läuft dein Unternehmen auch ohne dich stabil, lautet die Antwort auf all das schlicht: egal.

Warum?
Weil du dann nicht verkaufen musst. Du hast eine Wahl.
Ein verkaufsfähiger Betrieb bedeutet nicht, dass du verkaufen sollst. Er bedeutet, dass du nicht verkaufen musst.

✅ Du kannst weiterhin von den Erträgen leben.
✅ Du kannst Verantwortung abgeben und selbst kürzertreten.
✅ Du kannst Gespräche führen, ohne Druck, ohne Eile, ohne Rechtfertigung.

Passt ein Angebot nicht, lehnst du es ab.
Nicht aus Trotz, sondern aus Stärke.
Geeignete Nachfolger entstehen nicht durch Suche unter Zwang, sondern durch Zeit, Klarheit und Verhandlungsfreiheit.

Deine Vorteile, wenn dein Betrieb unabhängig von dir funktioniert:
✅ Kein Verkaufsdruck: du wartest auf den richtigen Zeitpunkt.
✅ Keine Notverhandlungen: Bedingungen entstehen nicht aus Schwäche.
✅ Mehr Ruhe: intern wie extern.
✅ Bessere Angebote: Nachfolger merken, dass du nicht verkaufen musst.
✅ Volle Freiheit: verkaufen, später verkaufen oder gar nicht.

Der größte Denkfehler vieler Unternehmer ist, Verkaufsfähigkeit mit Verkaufsabsicht zu verwechseln.
In Wirklichkeit bedeutet Verkaufsfähigkeit vor allem eines: die Freiheit, Nein sagen zu können.

Genau darauf arbeiten wir hin. Nicht auf einen schnellen Abschluss, sondern auf einen Betrieb, der dir echte Optionen gibt – heute, morgen und in ein paar Jahren.

Warum unsere Beratung zu inhabergeführten Unternehmen passt

Verständnis für deinen Unternehmeralltag

Langjährige Arbeit mit Handwerk, Handel und Dienstleistung. Wir wissen, wie Inhaberbetriebe wirklich funktionieren und wo Verkaufsfähigkeit im Alltag scheitert.

Eigene unternehmerische Erfahrung

Eigene Gründungen, Führung und Übergaben von Unternehmen. Unsere Beratung basiert auf eigener Praxis und Verantwortung, nicht auf Modellen oder Theorie.

Klarheit statt Verkaufsrhetorik

Wir sprechen offen an, wo Abhängigkeiten, Risiken oder blinde Flecken liegen. Du behältst jederzeit die Kontrolle und entscheidest selbst, welche Schritte du gehst.

Warum Bewertung, Makler oder Inserat allein selten ausreichen

Viele Unternehmer starten ihren Verkaufsprozess mit guten Absichten. Sie lassen ihr Unternehmen bewerten, sprechen mit Maklern oder schalten ein Inserat. Das ist nicht grundsätzlich falsch. Es löst jedoch ein anderes Problem als das, was Nachfolger später tatsächlich bewerten.

Unternehmensbewertungen

Bewertungen liefern eine Zahl. Nachfolger bewerten ein Risiko. Solange Annahmen nicht überprüft sind, wirkt eine Bewertung stabil. Sobald tiefer geprüft wird, verschiebt sich die Realität. Das bedeutet nicht, dass Bewertungen falsch sind, sondern dass sie ohne Vorbereitung nicht belastbar sind.

Makler und Käufersuche

Makler und Plattformen sorgen für Sichtbarkeit. Sie ersetzen jedoch keine Klarheit über Abhängigkeiten und Risiken. Je unvorbereiteter ein Betrieb in Gespräche geht, desto stärker nutzen Interessenten ihre Position, unabhängig davon, wie sie gefunden wurden. Mehr Anfragen helfen nur, wenn alle dieselbe Realität sehen.

Inserate und Börsen

Inserate zeigen, dass ein Unternehmen verfügbar ist. Sie sagen nichts darüber aus, ob es übertragbar ist. Nachfolger prüfen nicht das Inserat, sondern das, was dahinter liegt.

Fazit: Bewertungen, Makler und Plattformen sind Werkzeuge. Sie funktionieren gut, wenn der Betrieb vorbereitet ist. Ohne Vorbereitung verschieben sie Probleme in den späteren Prozess und machen sie teurer.

So unterstützen wir dich beim Unternehmen verkaufen

Wir greifen nicht in deinen Betrieb ein und übernehmen keine operative Steuerung. Du behältst jederzeit die Kontrolle. Wir liefern dir eine klare Außensicht und zeigen dir Wege, wie du Struktur, Verantwortung und Wissen so verteilst, dass ein Verkauf oder eine Nachfolge realistisch, steuerbar und für Nachfolger attraktiv wird.

1. Analyse der Verkaufsfähigkeit

Wir prüfen gemeinsam, wo dein Betrieb am Inhaber hängt und welche Punkte im Verkaufsprozess kritisch bewertet werden. Du erhältst eine realistische Einschätzung deiner Verkaufsfähigkeit und der zentralen Risikotreiber.

2. Konkrete und umsetzbare Schritte

Wir erarbeiten mit dir Maßnahmen, die sich in deinem Alltag umsetzen lassen. Du bestimmst Tempo und Tiefe. Ziel ist es, Risiken sichtbar zu reduzieren, nicht den Betrieb umzukrempeln.

3. Begleitung im Verkaufs- oder Übergabeprozess

Auf Wunsch begleiten wir dich weiter: durch Workshops, Sparring, Strukturaufbau, Vorbereitung auf Gespräche und Planung der Übergabe.

Unser Ziel ist kein perfektes Unternehmen. Unser Ziel ist ein Verkauf oder eine Übergabe, die unter kontrollierten Bedingungen funktioniert. Nicht trotz der Realität, sondern auf Basis klarer Vorbereitung.

Mit der von uns entwickelten Nordic Methode sind organisatorische Verbesserungen im laufenden Betrieb schrittweise möglich, ohne dass du den Alltag dafür anhalten musst.

PS: Auch Betriebe mit offenen Baustellen lassen sich verkaufen. Der Unterschied liegt darin, ob diese ungeplant im Prozess auftauchen oder vorbereitet eingeordnet werden. Genau hier schafft Struktur Verhandlungsspielraum.

Deine Vorteile als Unternehmer

Für den Betrieb

  • Mehr Struktur und Klarheit im Tagesgeschäft.
  • Geringere Abhängigkeit vom Inhaber.
  • Nachvollziehbarkeit für Nachfolger, Banken und Berater.
  • Stabile Grundlage für Verkauf oder Nachfolge.

Für dich persönlich

  • Mehr Überblick und Entscheidungssicherheit.
  • Du bestimmst Tempo und Tiefe der Vorbereitung.
  • Entlastung im Alltag durch klare Zuständigkeiten.
  • Stärkere Verhandlungsposition im Verkaufsprozess.

Erster Schritt: Verkaufsfähigkeit realistisch einschätzen

Wenn absehbar ist, dass Verkauf oder Übergabe ein Thema werden, lohnt sich eine nüchterne Analyse. Sie nimmt Druck aus der Entscheidung, schafft Klarheit und verbessert deinen Verhandlungsspielraum – unabhängig davon, wann oder ob du verkaufst.

Viele Unternehmer melden sich nicht, weil sie sofort verkaufen wollen. Sie melden sich, weil sie merken, dass sie ihr eigenes Unternehmen nicht objektiv bewerten können. Gerade dann, wenn es um Preis, Verantwortung und Übergabefähigkeit geht.

Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam,
– wo aus Nachfolgersicht reale Risiken liegen
– welche davon tatsächlich relevant sind
– und was sie im Verkaufsprozess bedeuten würden
Diskret, strukturiert und ohne Verpflichtung.

PS: Wenn du noch nicht sprechen möchtest, kannst du vorab einen kurzen Nachfolge-Check machen. Nicht, um alles zu lösen, sondern um erste blinde Flecken sichtbar zu machen.


Für wen diese Seite gedacht ist und für wen nicht

Wir arbeiten bundesweit

Regionale Unterschiede beim Unternehmensverkauf in Deutschland

Unternehmensverkauf in Schleswig-Holstein

Unternehmensverkauf in Hamburg

Unternehmensverkauf in Niedersachsen

Unternehmensverkauf in Bremen

Unternehmensverkauf in Mecklenburg-Vorpommern

Branchenfokus

Unternehmen verkaufen nach Branchen: worauf Nachfolger wirklich achten

Handwerk

Handelsunternehmen

Dienstleister

Häufige Fragen

Fragen zum Unternehmen verkaufen – klar beantwortet

FAQ: Unternehmen verkaufen

Zu früh ist es nur dann, wenn du keinerlei Veränderung willst. Sobald Verkauf, Nachfolge oder Entlastung ein Thema sind, ist es nicht zu früh, sondern meist später als gedacht. Viele Risiken lassen sich nicht kurzfristig beheben. Wer sie erst im Verkaufsprozess erkennt, verliert Handlungsspielraum.

Zu spät ist es, wenn Interessenten ihre Bewertung bereits abgeschlossen haben und du nur noch darauf reagierst. Ab diesem Punkt geht es nicht mehr um Gestaltung, sondern um Schadensbegrenzung.

Du kennst dein Unternehmen besser als jeder andere. Genau das macht eine objektive Einschätzung schwierig. Nachfolger sehen kein Lebenswerk, sondern ein Risiko, das sie übernehmen sollen. Diese Perspektive lässt sich von innen kaum einnehmen.

Unterstützung braucht man nicht, um zu verkaufen. Man braucht sie, um zu verstehen, ob ein Verkauf unter fairen Bedingungen realistisch ist. Das sind zwei unterschiedliche Fragen.

Das ist kein Ausnahmefall, sondern der Normalzustand. Entscheidend ist nicht der Ist-Zustand, sondern ob du ihn rechtzeitig erkennst und beeinflussen kannst.

Nicht um Preise, Verträge oder Verkaufsdruck. Es geht um eine ehrliche Einschätzung, wo aus heutiger Sicht Risiken liegen würden und welche davon tatsächlich relevant sind.

In der Praxis dauert ein Unternehmensverkauf im Mittelstand häufig länger als geplant. Nicht wegen Verträgen, sondern wegen ungeklärter Fragen im Vorfeld. Typische Erfahrungen:
– mehrere Monate bis zur Einigung
– lange Prüfungs- und Nachverhandlungsphasen
– Verzögerungen durch Rückfragen, nicht durch Preisverhandlungen

Der Verkaufspreis entsteht aus Ertrag und Risiko. Bezahlt wird, was nachhaltig verdient wird und als übertragbar gilt. Steigt das wahrgenommene Risiko, sinkt der Preis oder es entstehen Bedingungen wie Ratenzahlung, Garantien oder Earn-outs.
Preisabschläge erfolgen selten abrupt, sondern schrittweise. Häufige Gründe:
– stärkere Inhaberabhängigkeit als erwartet
– unklare Ertragslogik
– operative Risiken
– fehlende Vergleichbarkeit von Zahlen

Abbrüche entstehen meist dann, wenn Erwartung und Realität zu weit auseinanderliegen. Häufige Auslöser sind widersprüchliche Aussagen, fehlende Unterlagen, Vertrauensverlust in der Prüfung oder emotionale Eskalationen.

Erwartet werden nachvollziehbare Zahlen und Struktur: Jahresabschlüsse, aktuelle Auswertungen, Kostenlogik, Vertragsübersichten sowie Informationen zu Mitarbeitern, Kunden und Verpflichtungen. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern Konsistenz und Erklärbarkeit.

Geprüft wird, ob Zahlen, Aussagen und Realität zusammenpassen. Neben Erträgen geht es um Verträge, Kundenstruktur, Team, Prozesse und die Rolle des Inhabers. Viele Preisänderungen entstehen genau hier, nicht im Erstgespräch.

Zu frühe Information erzeugt Unruhe, zu späte zerstört Vertrauen. Der richtige Zeitpunkt liegt meist dann, wenn Richtung, Plan und Kommunikation klar sind. Timing ist keine Moralfrage, sondern Risikosteuerung.

Ja. Viele Verkäufe erfolgen ohne Makler. Entscheidend ist nicht die Reichweite, sondern die Verkaufsfähigkeit: klare Zahlen, klare Zuständigkeiten, klare Unterlagen. Struktur ersetzt Sichtbarkeit.

Kosten entstehen durch rechtliche und steuerliche Begleitung sowie durch Vorbereitung. Der größte Kostenfaktor ist jedoch oft indirekt: Preisabschläge durch ungeklärte Risiken, Verzögerungen oder Abbrüche. Wer früh strukturiert, schützt den Verkaufspreis.