Viele Betriebe sind heute nicht verkaufsfähig. Das ist kein Vorwurf. Es ist eine nüchterne Ausgangslage.
Genau hier setzen wir an und machen Unternehmensverkäufe realistisch, planbar und verhandelbar.
Der größte Wertverlust entsteht selten am Notartermin. Er entsteht, wenn Risiken erst im Verkaufsprozess sichtbar werden und dann gegen dich verwendet werden.
Wenn du dein Unternehmen verkaufen willst, zählt nicht dein Wunschpreis und nicht deine Vergangenheit. Entscheidend ist, welches Risiko ein externer Nachfolger sieht, wenn er den Betrieb ohne dich weiterführen soll. Dieses Risiko bestimmt den Preis, die Bedingungen und ob ein Verkauf überhaupt zustande kommt. Deshalb brauchst du vor Gesprächen Klarheit:
Wie verkaufsfähig ist dein Betrieb, wie läuft ein Verkauf realistisch ab
und wo entstehen typische Preisabschläge.
Käufer bewerten Betriebe immer entlang derselben Risikofragen:
✔ Funktioniert der Betrieb ohne dich als Inhaber
✔ Sind Gewinne nachhaltig oder durch Sondereffekte verzerrt
✔ Tragen Team und Strukturen Verantwortung oder nur die Person an der Spitze
✔ Bleiben Kunden auch nach der Übergabe stabil
Diese Punkte werden selten offen kritisiert. Sie wirken im Hintergrund und entscheiden über Abschläge, Earn-outs und lange Übergabephasen.
Je höher das wahrgenommene Risiko, desto niedriger der erzielbare Preis oder desto mehr Sicherheiten werden verlangt,
etwa Garantien, lange Übergaben oder ergebnisabhängige Kaufpreisanteile.
PS: Wer unvorbereitet in Verkaufsgespräche geht, verhandelt nicht über Preis,
sondern über Absicherung zugunsten der Käuferseite.
Diese Seite richtet sich ausschließlich an Unternehmer, die ihr Unternehmen verkaufen oder übergeben wollen und dabei Preisabschläge, Kontrollverlust und unnötige Risiken vermeiden möchten.
Nicht Makler. Nicht Bewerter. Sondern Risikoreduktion vor dem Verkauf.
Beim Unternehmen verkaufen entsteht der größte Wertverlust nicht beim Notar, sondern lange davor.
Viele Unternehmer argumentieren aus ihrer Geschichte heraus. Umsatzentwicklung, Wachstum, Jahre harter Arbeit, persönlicher Einsatz.
Im Verkaufsprozess zählt jedoch etwas anderes: Ob diese Ergebnisse ohne dich als Inhaber stabil erreichbar bleiben.
Je weniger das für einen Nachfolger nachvollziehbar ist, desto höher wird das wahrgenommene Risiko.
Ein Betrieb mit gutem Gewinn, aber hoher Abhängigkeit vom Inhaber, ist für Käufer weniger wert als ein Betrieb mit etwas geringerem Ertrag, dafür klaren Strukturen und verlässlicher Übergabefähigkeit.
Deshalb entstehen die größten Abschläge nicht bei der rechnerischen Bewertung, sondern genau in dem Moment, in dem Risiken sichtbar werden.
Wir begleiten keine Verkaufsanzeigen und erstellen keine theoretischen Wunschpreise. Wir sorgen dafür, dass Betriebe verkaufsfähig werden, bevor sie in Gespräche gehen, damit Risiken nicht erst im Prozess auftauchen und dann gegen dich verhandelt werden.
Das Ergebnis: ✅ mehr ernsthafte Interessenten, ✅ bessere Verhandlungsposition, ✅ kürzere und ruhigere Verhandlungen und ✅ eine Übergabe ohne Zeit- und Preisdruck.
Markt verstehen
Warum Vorbereitung heute über Verkaufserfolg und Preis entscheidet
In den nächsten Jahren wollen deutlich mehr Unternehmer verkaufen, als geeignete Nachfolger übernehmen können. Für potenzielle Käufer bedeutet das Auswahl.
Für dich als Unternehmensverkäufer bedeutet es etwas anderes: Vorbereitung entscheidet, ob du überhaupt einen Nachfolger findest und zu welchen Bedingungen.
Viele Unternehmer planen den Ausstieg bewusst, andere geraten durch Alter, Gesundheit oder private Veränderungen unter Zeitdruck. In diesem Umfeld zählt nicht, wie gut dein Betrieb früher war, sondern wie übertragbar und risikoarm er heute wirkt.
Aktuelle Kennzahlen zur Nachfolgelage
Studie
Kennzahl
Wert
KfW Nachfolge Monitoring Mittelstand
KMU mit kurzfristigem Nachfolgewunsch bis Ende 2025
215.000
KfW Nachfolge Monitoring Mittelstand
Unternehmen mit ernsthaften Stilllegungs- oder Geschäftsaufgabe-Gedanken bis Ende 2025
231.000
KfW Nachfolge Monitoring Mittelstand
KMU in Nachfolge- oder Übergabephase bis Ende 2027
626.000
Nexxt-Change
Unternehmen, die jährlich einen Nachfolger suchen
125.000 p.a.
DIHK
Unternehmen auf Nachfolgesuche vs. Nachfolge-Interessierte
3 : 1
DIHK Report Unternehmensnachfolge 2025
IHK-Beratungen 2024 (Unternehmen auf Nachfolgesuche)
10.000
Ergänzend zeigen Marktanalysen und Beratungspraxis ein klares Bild:
➡️ Ein großer Teil der Verkaufsabsichten ist nicht durch einen konkret geregelten Nachfolger abgesichert.
➡️ Gleichzeitig steigt der Alters- und Zeitdruck bei vielen Inhabern.
➡️ Dadurch verschiebt sich die Verhandlungsmacht strukturell auf die Käuferseite.
Was das für dich als Verkäufer konkret bedeutet
1. Du konkurrierst nicht über Sympathie, sondern über Übertragbarkeit.
Nachfolger entscheiden sich nicht für das „beste“ Unternehmen, sondern für das mit dem geringsten Risiko im Übergang.
2. Risiko wird nicht diskutiert, sondern eingepreist.
Wenn Führung, Prozesse oder Kundenbeziehungen stark an dir hängen, zeigt sich das im Preis oder in Bedingungen wie Earn-outs, Ratenzahlungen und langen Übergabephasen.
3. Vorbereitung ist der entscheidende Hebel.
Wer vorbereitet ist, verhandelt über Preis.
Wer unvorbereitet ist, verhandelt über Absicherung zugunsten der Käuferseite.
Wie ein Unternehmensverkauf im Mittelstand tatsächlich abläuft
Ein Unternehmensverkauf folgt meist einem bekannten Schema. Das Problem ist nicht der Ablauf an sich. Das Problem ist, dass Risiken zu spät eingeordnet werden. Was am Anfang strukturiert wirkt, wird später zur Grundlage für Abschläge, Bedingungen oder Verzögerungen.
1. Erste Sichtung der Zahlen
Die erste Frage lautet fast immer: Was hat der Betrieb in den letzten Jahren verdient. Verkäufer und potenzielle Käufer schauen auf Ergebnis, Entwicklung und Erklärbarkeit. Wenn Zahlen nicht nachvollziehbar sind, sinkt das Interesse sofort.
Viele Unternehmer starten zu früh Gespräche, weil Zahlen gut aussehen oder erste Anfragen vorliegen. Was häufig unterschätzt wird: Früh geführte Gespräche dienen Käufern vor allem dazu, ein erstes Risikobild aufzubauen. Typische Folgen:
– Eine erste Preisidee entsteht unter günstigen Annahmen.
– Spätere Korrekturen wirken wie Rückschritte.
– Die Verhandlungsposition verschiebt sich schleichend.
Was zu diesem Zeitpunkt ungeklärt bleibt, wird später nicht mehr zu deinen Gunsten interpretiert.
2. Unternehmensbewertung
Häufig entsteht die erste Preisvorstellung aus Ertrag und einem Faktor. Steuerberater, Kammern oder Käufer nutzen dafür vereinfachte Modelle. In dieser Phase wirkt vieles rechnerisch sauber, aber inhaltlich oberflächlich. Viele Verkäufer empfinden hier eine trügerische Sicherheit: Eine Zahl steht im Raum, der Verkauf scheint greifbar.
Was dabei oft übersehen wird:
Diese Bewertungen beruhen auf Annahmen, nicht auf geprüften Risiken.
Je später Annahmen hinterfragt werden, desto größer ist der Vertrauensverlust und desto härter fallen Nachverhandlungen aus.
Wir sorgen dafür, dass Zahlen nicht nur gut aussehen, sondern erklärbar sind, damit Käufer später nicht anfangen, rückwärts zu rechnen.
3. Käufersuche oder Nachfolge
In dieser Phase entscheidet sich, ob du Auswahl hast oder vom ersten ernsthaften Interessenten abhängig wirst. Mehr passende Interessenten erzeugen Wettbewerb und verbessern Preis, Struktur und Bedingungen des Verkaufs.
4. Verhandlung der Eckpunkte
Jetzt werden Preisvorstellung, Zahlungsweise, Zeitplan und Übergabe grob festgelegt. Spätestens an diesem Punkt werden ungeklärte Risiken zu konkreten Verhandlungsthemen.
5. Prüfung durch den Käufer
In der Prüfungsphase zeigt sich, ob der Gewinn tatsächlich ohne dich erreichbar ist. Hier entscheidet sich, ob dein Unternehmen wirklich übertragbar ist. Ab diesem Moment geht es nicht mehr um Sympathie, sondern um Widersprüche, Lücken und Abhängigkeiten. Typische Folgen sind:
– Preisabschläge
– Earn-out-Konstruktionen
– verlängerte Übergabezeiten
– der Rückzug von Interessenten
Diese Effekte entstehen selten überraschend. Sie waren meist vorher vorhanden, nur nicht sauber eingeordnet.
6. Vertrag und Übergabe
Am Ende wird es verbindlich: Vertrag, Übergabeplan, Kommunikation und Übergangsphase. Je klarer Risiken vorher bewertet und eingeordnet wurden, desto ruhiger und schneller laufen Abschluss und Auszahlung.
Was in den Phasen davor ungeklärt blieb, taucht jetzt im Vertrag wieder auf. Nicht als offene Diskussion, sondern als Bedingung.
Je früher Risiken eingeordnet wurden, desto einfacher wird dieser Schritt.
PS: Die meisten Probleme entstehen nicht in den letzten Schritten, sondern ganz am Anfang des Prozesses.
Verkaufspreis verstehen
Wie sich der Verkaufspreis eines Unternehmens in der Praxis bildet
Der Verkaufspreis entsteht nicht aus Hoffnung oder Vergangenheit, sondern aus Risiko. Nachfolger zahlen nicht für Pläne oder Absichten, sondern für das, was sie als stabil, nachvollziehbar und übertragbar einschätzen. Genau daraus ergibt sich die Bewertung im realen Verkaufsprozess.
➡️ Erträge und Zukunftsfähigkeit
Entscheidend ist nicht das beste Jahr, sondern ob die Erträge auch künftig erreichbar bleiben.
Schwankende Ergebnisse, einmalige Sondereffekte oder fehlende Planung erhöhen das Risiko
und senken den erzielbaren Verkaufspreis.
➡️ Abhängigkeit vom Inhaber
Wenn Umsatz, Kalkulation, Kundenbeziehungen oder Führung stark an dir hängen,
entsteht ein zentrales Übergaberisiko. Dieses Risiko wird nicht ausdiskutiert,
sondern im Preis verarbeitet, häufig über Abschläge oder zusätzliche Bedingungen.
➡️ Team und Prozesse
Ein stabiles Team mit klaren Verantwortlichkeiten und funktionierenden Abläufen
reduziert Übergaberisiken. Fehlen Vertretungen oder dokumentierte Prozesse,
steigt die Unsicherheit und damit der Preisdruck.
➡️ Kunden- und Vertragsstruktur
Wiederkehrende Umsätze, feste Verträge und eine ausgewogene Kundenbasis
wirken preisstabilisierend. Einzelkunden, projektgetriebenes Geschäft
oder ungeklärte Vertragsverhältnisse erhöhen das Risiko.
➡️ Transparenz der Unterlagen
Saubere Abschlüsse, nachvollziehbare Kostenstrukturen und klare Kennzahlen schaffen Vertrauen. Unklare oder lückenhafte Unterlagen führen fast immer zu Abschlägen, Bedingungen oder Verzögerungen im Prozess.
Je höher das wahrgenommene Risiko, desto niedriger der erzielbare Preis oder desto mehr Auflagen wie Ratenzahlungen, Garantien oder längere Übergabephasen.
Preislogik verstehen
Diese Faktoren treiben oder drücken den Verkaufspreis
Der Verkaufspreis entsteht nicht aus Verhandlungsgeschick, sondern aus wahrgenommenem Risiko.
Nachfolger zahlen für das, was sie als stabil, nachvollziehbar und ohne dich steuerbar einschätzen.
Diese Logik folgt wenigen, immer gleichen Hebeln.
Typische Preishebel im Unternehmensverkauf:
✔ Stabiler, erklärbarer Gewinn statt Einmaleffekte
✔ Übertragbare Kundenbeziehungen statt persönlicher Bindung an den Inhaber
✔ Klare Prozesse und Zuständigkeiten statt informeller Lösungen
✔ Ein Team, das Verantwortung übernimmt und Entscheidungen tragen kann
✔ Saubere und schnell verfügbare Unterlagen
✔ Geringe Abhängigkeit vom Inhaber im Tagesgeschäft
✔ Eine planbare Übergabe statt offener und verlängerter Übergangsphasen
Jeder dieser Punkte reduziert aus Nachfolgersicht Unsicherheit.
Sinkt das Risiko, verbessert sich entweder der erzielbare Preis oder zumindest
die Anzahl ernsthafter Interessenten und deine Verhandlungsposition.
Käuferperspektive
Woran potenzielle Käufer zweifeln, bevor sie überhaupt verhandeln
Nachfolger sprechen Zweifel selten offen an. Sie stellen Fragen, machen Notizen und rechnen im Hintergrund. Gesucht werden keine Fehler, sondern Risiken, die sich nach der Übergabe nicht mehr kontrollieren lassen. Genau diese Risiken entscheiden darüber, ob dein Preis hält oder stillschweigend fällt.
Bevor ein Verkauf verbindlich wird, prüfen Interessenten dein Unternehmen systematisch. Diese Phase wird häufig als Unternehmensbewertung oder Due Diligence bezeichnet. Hier geht es nicht um Sympathie, sondern um Belastbarkeit. In dieser Phase entscheiden sich Preis, Bedingungen oder der Rückzug.
Zahlen und Verträge
Zu Beginn stehen Ergebnisse, Kostenstrukturen und Verträge im Fokus. Geprüft wird, wo der Gewinn entsteht, wie stabil er ist und welche Verpflichtungen bestehen. Unklare oder lückenhafte Unterlagen führen im Verkaufsprozess fast immer zu Abschlägen.
Gute Ergebnisse allein reichen nicht. Entscheidend ist, ob sie nachvollziehbar und ohne dich reproduzierbar sind. Zweifel entstehen zum Beispiel, wenn
– Gewinne stark schwanken
– Sondereffekte nicht sauber abgegrenzt sind
– Erklärungen nur mündlich erfolgen
– Zahlen erst im Gespräch nachträglich eingeordnet werden
Was nicht erklärbar ist, wird vorsichtig bewertet. Vorsicht bedeutet aus Nachfolgersicht Preisabschlag.
Prozesse und Organisation
Interessenten wollen verstehen, wie der Betrieb im Alltag funktioniert. Gibt es klare Abläufe und Zuständigkeiten oder hängt Wissen an einzelnen Personen. Unklare Organisation erhöht das Übernahmerisiko.
Eine hohe Abhängigkeit vom Inhaber zählt zu den größten Risiken. Nicht als Kritik, sondern weil dein Wegfall schwer planbar ist. Typische Zweifel entstehen bei Fragen wie:
– Wer trifft operative Entscheidungen, wenn du nicht verfügbar bist
– Wer hält die wichtigsten Kundenbeziehungen
– Wer kalkuliert Preise und Angebote
– Wer löst Probleme in kritischen Situationen
Je stärker diese Punkte an dir hängen, desto höher das Risiko und desto stärker wirken sich Abschläge oder Bedingungen aus.
Team und Schlüsselpersonen
Geprüft wird, wer den Betrieb operativ trägt. Wenn einzelne Mitarbeiter unverzichtbar sind und es keine Vertretung gibt, wirkt sich das direkt auf Preis und Struktur aus. Interessenten achten genau darauf, ob ein Team Verantwortung übernimmt oder nur ausführt. Zweifel entstehen, wenn
– Entscheidungen regelmäßig eskaliert werden
– Vertretungen fehlen
– Wissen nicht dokumentiert ist
– Leistung stark an einzelnen Personen hängt
Je unsicher die operative Stabilität, desto länger die Übergabe oder desto stärker die Bindung des Verkäufers.
Kundenstruktur
Analysiert wird, wie Umsätze verteilt sind. Wenige Großkunden, projektgetriebenes Geschäft oder kurze Vertragslaufzeiten erhöhen das Risiko und senken den Wert. Entscheidend ist nicht die Dauer der Kundenbeziehung, sondern ob sie auch nach der Übergabe stabil bleibt. Zweifel entstehen bei
– hoher Abhängigkeit von einzelnen Kunden
– persönlicher Bindung an den Inhaber
– projektgetriebenem Geschäft ohne Wiederkehr
– fehlenden vertraglichen Bindungen
Unsichere Umsätze werden niedriger bewertet oder über variable Kaufpreisbestandteile abgesichert.
Rolle des Inhabers
In dieser Phase wird klar geprüft, welche Aufgaben der Inhaber täglich übernimmt. Sind Verkauf, Kalkulation, Führung oder Kundenbindung nicht übertragbar, führt das häufig zu deutlichen Abschlägen oder zu langen Übergabephasen.
Share Deal oder Asset Deal
Zur Einordnung: Ob Anteile übernommen werden oder nur einzelne Vermögenswerte verkauft werden, ändert nichts an der Prüfungstiefe. Risiken werden unabhängig von der Struktur bewertet und eingepreist.
Viele Unternehmer merken an dieser Stelle, dass sie ihr eigenes Unternehmen nur schwer objektiv bewerten können. Genau hier beginnt sinnvolle Vorbereitung.
Welches Unternehmen wirkt aus Käufersicht wirklich attraktiver?
Stell dir zwei Dachdeckerbetriebe vor. Beide sind seit Jahren am Markt, etabliert und wirtschaftlich erfolgreich. Die Inhaber Axel und Bernd sind über 60 Jahre alt und möchten ihr Unternehmen verkaufen.
Die Finanzunterlagen stammen von den jeweiligen Steuerberatern. Jahresabschlüsse, Auswertungen, alles sauber aufbereitet. Genau so, wie es in Verkaufsprozessen üblich ist: Die Zahlen zeigen, dass beide Betriebe Gewinne erzielen.
Auf Basis der Zahlen ergibt sich folgendes Bild: Axel: 300.000 € Jahresgewinn Bernd: 150.000 € Jahresgewinn
Viele Unternehmer gehen an dieser Stelle davon aus, dass Axels Betrieb klar attraktiver ist. Mehr Gewinn, mehr Ertrag, scheinbar die bessere Verkaufsposition.
In der Praxis folgt jedoch ein weiterer Schritt: Gespräche vor Ort, Einblicke in den Alltag, Beobachtungen abseits der Zahlen.
Bei Axel:
Er ist jederzeit erreichbar, macht kaum Urlaub, ist zentraler Ansprechpartner für Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter. Entscheidungen laufen über seinen Schreibtisch. Wenn er nicht verfügbar ist, stockt der Betrieb.
Bei Bernd:
Er hat sich schrittweise aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen. Er ist nur noch wenige Tage im Monat im Betrieb. Zwei angestellte Meister treffen Entscheidungen und organisieren den Alltag eigenständig.
Was passiert im Verkaufsprozess?
Obwohl Axel deutlich höhere Gewinne erzielt, wirkt Bernds Betrieb für Nachfolger häufig attraktiver.
Nicht, weil Axel schlecht wirtschaftet, sondern weil Bernds Unternehmen ohne ihn funktioniert und sofort übertragbar ist.
Genau hier entscheidet sich Verkaufsfähigkeit.
Wir unterstützen Unternehmer dabei, ihren Betrieb so vorzubereiten, dass er unabhängig vom Inhaber funktioniert. Das reduziert Risiken aus Nachfolgersicht, erhöht das Interesse geeigneter Käufer, beschleunigt den Verkaufsprozess und wirkt sich direkt positiv auf Preis und Bedingungen aus.
Realität im Verkaufsprozess
Diese Punkte lassen Verkaufsprozesse kippen oder Preise einbrechen
Die meisten Unternehmensverkäufe scheitern nicht am geforderten Preis, sondern an Risiken, die erst im Prozess sichtbar werden. Nachfolger reagieren darauf nicht emotional, sondern konsequent und rechnerisch.
Häufige Dealbreaker im Mittelstand:
✖ Unklare oder widersprüchliche Zahlen
✖ Unterlagen, die erst auf Nachfrage zusammengestellt werden
✖ Starke Abhängigkeit von einzelnen Personen
✖ Kundenbeziehungen, die primär am Inhaber hängen
✖ Fehlende oder ungeklärte Verträge
✖ Kritisches Wissen in Köpfen statt in Strukturen
✖ Kein klarer Übergabe- und Kommunikationsplan
✖ Mitarbeiter, die vom Verkaufsprozess überrascht werden
✖ Unterschiedliche Aussagen von beteiligten Beratern
In diesen Situationen brechen Interessenten selten sofort ab. Stattdessen sichern sie sich ab: durch Abschläge, Earn-outs, Garantien oder verlängerte Übergabephasen. Wer diese Punkte erst im Prozess entdeckt, verliert Kontrolle über Preis und Bedingungen. Wer sie vor Gesprächen einordnet, behält Verhandlungsspielraum.
Genau dafür sorgen wir: Risiken werden vorbereitet adressiert, nicht ungeplant offengelegt.
Typische Stolpersteine
Diese Fehler kosten Unternehmer beim Verkauf am meisten Geld
Die größten Wertverluste entstehen beim Unternehmen verkaufen nicht am Verhandlungstisch, sondern lange davor. Es sind immer wieder dieselben Muster, die im Verkaufsprozess sichtbar werden und von Nachfolgern konsequent eingepreist werden.
➡️ Zu spät mit der Vorbereitung beginnen
Viele Unternehmer beschäftigen sich erst mit dem Verkauf, wenn der Entschluss feststeht. Dann fehlt die Zeit, um Strukturen, Zahlen und Abläufe sauber aufzustellen. Zeitdruck verschiebt die Verhandlungsposition systematisch zu Ungunsten des Verkäufers.
➡️ Zu starke Abhängigkeit vom Inhaber
Entscheidungen, Kundenkontakte, Kalkulation oder Führung laufen über eine Person. Für Nachfolger entsteht daraus ein zentrales Ausfall- und Übergaberisiko, das sich direkt in Abschlägen oder langen Übergabeauflagen zeigt.
➡️ Unterlagen erst im Prozess zusammenstellen
Zahlen, Verträge und Übersichten werden erst auf Nachfrage erstellt. Das führt zu Widersprüchen, Verzögerungen und Zweifeln an der Stabilität und Professionalität des Betriebs.
➡️ Gespräche ohne klare Struktur führen
Verkäufer argumentieren über Preis und Vergangenheit, Nachfolger über Risiken und Zukunft. Ohne klare Struktur bestimmen Interessenten Themen, Tempo und Bewertung des Prozesses.
➡️ Mitarbeiter unklar oder zum falschen Zeitpunkt informieren
Unsicherheit im Team führt zu Unruhe, Leistungsabfall oder Abwanderung. Diese Effekte werden im Verkaufsprozess wahrgenommen und als zusätzliches Risiko bewertet.
Diese Fehler sind nicht theoretisch.
Sie wirken sich direkt auf Preis, Bedingungen und Dauer des Verkaufs aus.
Entscheidungen mit Wirkung
Nachfolger finden, Verkauf strukturieren, Mitarbeiter richtig einbinden
Beim Unternehmen verkaufen geht es nicht nur um Zahlen, sondern um Timing, Kommunikation und Diskretion. Wer zu früh, zu spät oder mit den falschen Personen spricht, schwächt den Prozess und verliert Verhandlungsspielraum.
Wann eine Nachfolgelösung sinnvoll ist
Eine Nachfolge bietet sich an, wenn der Betrieb langfristig weitergeführt werden soll, Werte erhalten bleiben und interne oder bekannte Kandidaten realistisch zur Verfügung stehen. Ohne Vorbereitung bleibt Nachfolge jedoch häufig Wunschdenken.
Wann ein Unternehmensverkauf sinnvoller ist
Ein Verkauf ist oft der realistischere Weg, wenn keine geeigneten Nachfolger vorhanden sind oder wenn Unabhängigkeit und Liquidität im Vordergrund stehen. Voraussetzung ist, dass der Betrieb für externe Nachfolger klar verständlich und übertragbar ist.
Wann Mitarbeiter informiert werden sollten
Zu frühe Information erzeugt Unruhe, zu späte Information zerstört Vertrauen. Der richtige Zeitpunkt liegt meist dann, wenn Richtung, Struktur und Kommunikationsplan feststehen.
Warum Diskretion entscheidend ist
Gerüchte schaden Kundenbeziehungen, verunsichern Mitarbeiter und schwächen die Verhandlungsposition. Ein professioneller Verkaufsprozess erfordert häufig lange Diskretion und gezielte Kommunikation.
Mit oder ohne Makler verkaufen
Entscheidend ist nicht der gewählte Weg, sondern ob du Kontrolle über Prozess, Informationen und Kommunikation behältst.
Unser Ansatz
Warum Vorbereitung vor dem Verkauf den entscheidenden Unterschied macht
Vorbereitung wirkt nicht emotional und nicht moralisch, sondern mechanisch. Sie reduziert Risiken aus Nachfolgersicht. Und genau diese Risiken bestimmen Preis, Bedingungen und Dauer eines Verkaufsprozesses.
➡️ Die Wirkung einer strukturierten Vorbereitung:
✔ Geringeres Risiko aus Nachfolgersicht
✔ Mehr ernsthafte und passende Interessenten
✔ Bessere Preise statt Sicherheitsabschläge
✔ Kürzere und ruhigere Verhandlungen
✔ Eine planbare Übergabe ohne Zeitdruck
➡️ Genau hier unterstützen wir Unternehmer
Wir machen Betriebe verkaufsfähig, bevor sie in Gespräche mit Nachfolgern, Banken oder Beratern gehen. Risiken werden nicht diskutiert, sondern vorab eingeordnet und reduziert.
➡️ Unser Ansatz ist mehr als klassische Vorbereitung
Es geht nicht um Checklisten oder Theorie, sondern um die gezielte Reduktion von Risiken, bevor der Markt sie erkennt und im Preis verarbeitet.
➡️ Wir zeigen dir, wie du deinen Betrieb schrittweise übergabefähig machst, ohne den laufenden Betrieb zu stören.
Oder schick uns einfach ein kurzes „Bitte melden“ per WhatsApp. Das geht auch abends und am Wochenende. +49 1579 2357 370
Klarheit · Sicherheit
Käufer denken anders
Warum Verkaufsfähigkeit kein Selbstläufer ist
Verkaufsfähigkeit bedeutet, dass ein externer Nachfolger deinen Betrieb übernehmen kann, ohne dauerhaft auf dich als Inhaber angewiesen zu sein und ohne Risiken erst nach der Übergabe teuer zu entdecken. Es geht nicht um Perfektion. Es geht um Klarheit und Übertragbarkeit.
Verkaufsfähigkeit entsteht nicht automatisch, nur weil ein Betrieb wirtschaftlich erfolgreich ist. Im Gegenteil: Gerade gut laufende Inhaberbetriebe sind häufig stark personalisiert, wenig dokumentiert und schwer objektiv einzuordnen. Was im Alltag funktioniert, wird im Verkaufsprozess schnell zum Risiko.
➡️ Typische Annahmen vieler Unternehmer:
✔ Ein Nachfolger arbeitet sich schon ein
✔ Offene Punkte regeln wir in der Übergabephase
✔ Dafür ist der Kaufpreis da
➡️ Nachfolger bewerten anders:
Was nicht klar einschätzbar ist, wird vorsichtig bewertet oder abgesichert.
➡️ Zwischenfazit
Je früher Verkaufsfähigkeit realistisch eingeschätzt und vorbereitet wird, desto ruhiger, kürzer und fairer verläuft der Verkaufsprozess. Je später sie Thema wird, desto stärker verschiebt sich die Verhandlungsposition auf die Käuferseite.
Was passiert, wenn sich kein passender Käufer findet?
Beim Unternehmen verkaufen denken viele Unternehmer unausgesprochen an Fragen wie:
„Was, wenn sich niemand findet?“, „Was, wenn der Markt schlecht ist?“ oder „Was, wenn ich verkaufen muss?“
Die entscheidende Wahrheit ist: Diese Fragen werden nur dann kritisch, wenn dein Betrieb stark von dir abhängt.
Läuft dein Unternehmen auch ohne dich stabil, lautet die Antwort auf all das schlicht: egal.
Warum?
Weil du dann nicht verkaufen musst. Du hast eine Wahl.
Ein verkaufsfähiger Betrieb bedeutet nicht, dass du verkaufen sollst. Er bedeutet, dass du nicht verkaufen musst.
✅ Du kannst weiterhin von den Erträgen leben.
✅ Du kannst Verantwortung abgeben und selbst kürzertreten.
✅ Du kannst Gespräche führen, ohne Druck, ohne Eile, ohne Rechtfertigung.
Passt ein Angebot nicht, lehnst du es ab.
Nicht aus Trotz, sondern aus Stärke.
Geeignete Nachfolger entstehen nicht durch Suche unter Zwang, sondern durch Zeit, Klarheit und Verhandlungsfreiheit.
Deine Vorteile, wenn dein Betrieb unabhängig von dir funktioniert: ✅ Kein Verkaufsdruck: du wartest auf den richtigen Zeitpunkt. ✅ Keine Notverhandlungen: Bedingungen entstehen nicht aus Schwäche. ✅ Mehr Ruhe: intern wie extern. ✅ Bessere Angebote: Nachfolger merken, dass du nicht verkaufen musst. ✅ Volle Freiheit: verkaufen, später verkaufen oder gar nicht.
Der größte Denkfehler vieler Unternehmer ist, Verkaufsfähigkeit mit Verkaufsabsicht zu verwechseln.
In Wirklichkeit bedeutet Verkaufsfähigkeit vor allem eines: die Freiheit, Nein sagen zu können.
Genau darauf arbeiten wir hin. Nicht auf einen schnellen Abschluss, sondern auf einen Betrieb, der dir echte Optionen gibt – heute, morgen und in ein paar Jahren.
Warum unsere Beratung zu inhabergeführten Unternehmen passt
Verständnis für deinen Unternehmeralltag
Langjährige Arbeit mit Handwerk, Handel und Dienstleistung. Wir wissen, wie Inhaberbetriebe wirklich funktionieren und wo Verkaufsfähigkeit im Alltag scheitert.
Eigene unternehmerische Erfahrung
Eigene Gründungen, Führung und Übergaben von Unternehmen. Unsere Beratung basiert auf eigener Praxis und Verantwortung, nicht auf Modellen oder Theorie.
Klarheit statt Verkaufsrhetorik
Wir sprechen offen an, wo Abhängigkeiten, Risiken oder blinde Flecken liegen. Du behältst jederzeit die Kontrolle und entscheidest selbst, welche Schritte du gehst.
Warum Bewertung, Makler oder Inserat allein selten ausreichen
Viele Unternehmer starten ihren Verkaufsprozess mit guten Absichten. Sie lassen ihr Unternehmen bewerten, sprechen mit Maklern oder schalten ein Inserat. Das ist nicht grundsätzlich falsch. Es löst jedoch ein anderes Problem als das, was Nachfolger später tatsächlich bewerten.
Unternehmensbewertungen
Bewertungen liefern eine Zahl. Nachfolger bewerten ein Risiko. Solange Annahmen nicht überprüft sind, wirkt eine Bewertung stabil. Sobald tiefer geprüft wird, verschiebt sich die Realität. Das bedeutet nicht, dass Bewertungen falsch sind, sondern dass sie ohne Vorbereitung nicht belastbar sind.
Makler und Käufersuche
Makler und Plattformen sorgen für Sichtbarkeit. Sie ersetzen jedoch keine Klarheit über Abhängigkeiten und Risiken. Je unvorbereiteter ein Betrieb in Gespräche geht, desto stärker nutzen Interessenten ihre Position, unabhängig davon, wie sie gefunden wurden. Mehr Anfragen helfen nur, wenn alle dieselbe Realität sehen.
Inserate und Börsen
Inserate zeigen, dass ein Unternehmen verfügbar ist. Sie sagen nichts darüber aus, ob es übertragbar ist. Nachfolger prüfen nicht das Inserat, sondern das, was dahinter liegt.
Fazit: Bewertungen, Makler und Plattformen sind Werkzeuge. Sie funktionieren gut, wenn der Betrieb vorbereitet ist. Ohne Vorbereitung verschieben sie Probleme in den späteren Prozess und machen sie teurer.
So unterstützen wir dich beim Unternehmen verkaufen
Wir greifen nicht in deinen Betrieb ein und übernehmen keine operative Steuerung. Du behältst jederzeit die Kontrolle. Wir liefern dir eine klare Außensicht und zeigen dir Wege, wie du Struktur, Verantwortung und Wissen so verteilst, dass ein Verkauf oder eine Nachfolge realistisch, steuerbar und für Nachfolger attraktiv wird.
1. Analyse der Verkaufsfähigkeit
Wir prüfen gemeinsam, wo dein Betrieb am Inhaber hängt und welche Punkte im Verkaufsprozess kritisch bewertet werden. Du erhältst eine realistische Einschätzung deiner Verkaufsfähigkeit und der zentralen Risikotreiber.
2. Konkrete und umsetzbare Schritte
Wir erarbeiten mit dir Maßnahmen, die sich in deinem Alltag umsetzen lassen. Du bestimmst Tempo und Tiefe. Ziel ist es, Risiken sichtbar zu reduzieren, nicht den Betrieb umzukrempeln.
3. Begleitung im Verkaufs- oder Übergabeprozess
Auf Wunsch begleiten wir dich weiter: durch Workshops, Sparring, Strukturaufbau, Vorbereitung auf Gespräche und Planung der Übergabe.
Unser Ziel ist kein perfektes Unternehmen. Unser Ziel ist ein Verkauf oder eine Übergabe, die unter kontrollierten Bedingungen funktioniert. Nicht trotz der Realität, sondern auf Basis klarer Vorbereitung.
Mit der von uns entwickelten Nordic Methode sind organisatorische Verbesserungen im laufenden Betrieb schrittweise möglich, ohne dass du den Alltag dafür anhalten musst.
PS: Auch Betriebe mit offenen Baustellen lassen sich verkaufen. Der Unterschied liegt darin, ob diese ungeplant im Prozess auftauchen oder vorbereitet eingeordnet werden. Genau hier schafft Struktur Verhandlungsspielraum.
Deine Vorteile als Unternehmer
Für den Betrieb
Mehr Struktur und Klarheit im Tagesgeschäft.
Geringere Abhängigkeit vom Inhaber.
Nachvollziehbarkeit für Nachfolger, Banken und Berater.
Stabile Grundlage für Verkauf oder Nachfolge.
Für dich persönlich
Mehr Überblick und Entscheidungssicherheit.
Du bestimmst Tempo und Tiefe der Vorbereitung.
Entlastung im Alltag durch klare Zuständigkeiten.
Stärkere Verhandlungsposition im Verkaufsprozess.
Erster Schritt: Verkaufsfähigkeit realistisch einschätzen
Wenn absehbar ist, dass Verkauf oder Übergabe ein Thema werden, lohnt sich eine nüchterne Analyse. Sie nimmt Druck aus der Entscheidung, schafft Klarheit und verbessert deinen Verhandlungsspielraum – unabhängig davon, wann oder ob du verkaufst.
Viele Unternehmer melden sich nicht, weil sie sofort verkaufen wollen. Sie melden sich, weil sie merken, dass sie ihr eigenes Unternehmen nicht objektiv bewerten können. Gerade dann, wenn es um Preis, Verantwortung und Übergabefähigkeit geht.
Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam,
– wo aus Nachfolgersicht reale Risiken liegen
– welche davon tatsächlich relevant sind
– und was sie im Verkaufsprozess bedeuten würden
Diskret, strukturiert und ohne Verpflichtung.
PS: Wenn du noch nicht sprechen möchtest, kannst du vorab einen kurzen Nachfolge-Check machen. Nicht, um alles zu lösen, sondern um erste blinde Flecken sichtbar zu machen.
Viele Unternehmer schreiben uns nur „Bitte melden“. Das geht auch abends und am Wochenende. +49 1579 2357 370
Für wen diese Seite gedacht ist und für wen nicht
Diese Seite richtet sich an Inhaber von kleinen und mittleren Unternehmen,
die ihr Unternehmen verkaufen oder übergeben möchten
und dabei keine unangenehmen Überraschungen im Verkaufsprozess erleben wollen.
Sie ist besonders relevant, wenn:
– dein Betrieb stark vom Inhaber abhängt
– du den Verkaufsprozess nicht überstürzen möchtest
– du Preisabschläge und harte Bedingungen vermeiden willst
– du Klarheit über Ablauf, Risiken und Bewertungslogik suchst
Sie ist nicht gedacht für:
– kurzfristige Notverkäufe unter Zeitdruck
– rein theoretische Bewertungen ohne Praxisbezug
– Verkaufsanzeigen oder Inserate ohne Vorbereitung
Wir arbeiten bundesweit
Regionale Unterschiede beim Unternehmensverkauf in Deutschland
Wir arbeiten bundesweit. Dennoch unterscheiden sich Käuferstruktur, Branchenmix und Preisdruck je Region deutlich.
Die Grundlogik bleibt überall gleich: Risiko senkt den Preis.
Welche Risiken zuerst kritisch bewertet werden, variiert jedoch regional.
Die folgenden Einordnungen zeigen, wie Nachfolger regional bewerten.
Sie ersetzen keine individuelle Analyse, machen aber sichtbar,
wo Unternehmer in der jeweiligen Region typischerweise Preisabschläge hinnehmen müssen.
Unternehmensverkauf in Schleswig-Holstein
Der Unternehmensverkauf in Schleswig-Holstein ist stark von regionalen Strukturen geprägt.
Viele Betriebe sind handwerklich, bau- oder agrarnah aufgestellt und über Jahre organisch gewachsen.
Käufer sind häufig regionale Unternehmer oder Interessenten aus angrenzenden Bundesländern,
seltener klassische Investoren.
Charakteristisch ist eine geringe Käuferdichte.
Weniger Wettbewerb bedeutet, dass Risiken schneller und konsequenter eingepreist werden.
Bewertungsfantasien entstehen selten,
dafür reagieren Nachfolger sensibel auf Unsicherheiten.
Preisabschläge sind wahrscheinlicher als deutliche Aufschläge.
Branchenübergreifend dominieren Handwerk, regionale Dienstleistungen, Handel
und familiengeführte Mittelständler.
Bewertungslogiken orientieren sich weniger an theoretischen Multiplikatoren,
sondern an der Frage, ob der Betrieb stabil und ohne Reibungsverluste weitergeführt werden kann.
Inhaberabhängigkeit wird selten offen thematisiert,
aber in der Prüfung als zentrales Risiko erkannt.
Ein häufiger Fehler von Verkäufern ist,
den Markt zu überschätzen und die eigene Rolle zu unterschätzen.
Viele Betriebe laufen operativ gut,
sind aber stark auf den Inhaber zugeschnitten.
Das führt zu langen Übergabephasen,
zusätzlichen Sicherheiten oder preiswirksamen Bedingungen.
Realistische Exitpfade sind meist
Nachfolge innerhalb der Branche oder der Verkauf an regionale Unternehmer.
Externe Investoren sind selten, strategische Käufer selektiv.
Deshalb entscheidet frühe Vorbereitung hier häufig darüber,
ob ein Verkauf überhaupt zustande kommt
und zu welchen Bedingungen.
Unternehmensverkauf in Hamburg
Hamburg ist ein deutlich breiterer Markt: mehr Kapital, mehr Käuferprofile, mehr Vergleichsangebote.
Neben regionalen Unternehmern treten häufiger strategische Käufer,
Management-Buy-in-Kandidaten und Finanzinvestoren auf.
Das erhöht die Bandbreite der Preisvorstellungen,
verschärft aber gleichzeitig die Prüfung.
Dominierende Branchen sind Dienstleistung, Handel, Logistik,
agentur- und projektnahe Modelle sowie spezialisierte B2B-Anbieter.
Nachfolger achten stark auf Skalierbarkeit, Planbarkeit
und eine saubere Zahlenlogik.
Gespräche entstehen schneller, Geduld für Unklarheiten ist jedoch gering.
Die typische Preislogik:
Ist das Geschäft übertragbar, sind Kennzahlen belastbar
und hängen Kundenbeziehungen nicht am Inhaber,
sind Käufer bereit, optimistischer zu bewerten.
Fehlen diese Punkte, kippt es schnell in
Abschläge, Auflagen und Zahlungsmodelle.
Hamburg ist kein Markt für Bauchgefühl, sondern für Belege.
Häufige Deal-Treiber sind Vertragsqualität,
klare Leistungsbeschreibungen, Datenschutz
und Abhängigkeiten im Projekt- und Key-Account-Geschäft.
Ein typischer Fehler ist,
erst im Prozess festzustellen,
dass Verträge, Margen oder Zuständigkeiten nicht sauber erklärbar sind.
Der Preis fällt dann nicht wegen des Marktes,
sondern wegen fehlender Nachvollziehbarkeit.
Exitpfade sind vielfältig:
strategische Käufer, Managementlösungen oder Teilverkäufe.
Wer früh Risiken reduziert und Aussagen belegt,
erhält mehr ernsthafte Gespräche
und behält Kontrolle über Tempo und Bedingungen.
Unternehmensverkauf in Niedersachsen
Niedersachsen ist geprägt von einem breiten Mittelstand aus
Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen.
Käufer sind häufig unternehmerisch geprägt,
oft regional verankert, teilweise strategische Käufer aus Nachbarregionen.
Investoren treten auf, sind jedoch selektiver.
Typisch sind längere Entscheidungsprozesse.
Käufe werden gründlich vorbereitet,
oft unter Einbindung von Banken und Beratern.
Das erhöht die Anforderungen an Unterlagen, Struktur und Erklärbarkeit.
Unvorbereitete Verkäufer verlieren hier selten sofort den Käufer,
aber schrittweise den Preis.
Bewertungslogiken orientieren sich weniger an Wachstum,
sondern an stabiler Ertragskraft
und planbarer Weiterführung.
Schwankende Ergebnisse oder ungeklärte Abhängigkeiten
wirken sich besonders stark aus,
da konservativ kalkuliert wird.
Ein häufiger Fehler ist,
saubere Unterlagen zu unterschätzen.
Zahlen sind vorhanden, aber nicht erklärt.
Prozesse funktionieren, sind aber nicht dokumentiert.
Das wird akzeptiert,
aber als Risiko eingepreist.
Ergebnis sind schleichende Abschläge.
Realistische Exitpfade sind Verkauf an regionale oder überregionale Unternehmer
sowie Mischformen aus Verkauf und Nachfolge.
Wer früh Transparenz schafft
und die Inhaberrolle reduzierbar macht,
verbessert vor allem eines:
Planbarkeit und damit Preis und Abschlusswahrscheinlichkeit.
Unternehmensverkauf in Bremen
Bremen ist ein kleiner, stark spezialisierter Markt.
Käufer stammen häufig aus Logistik, Handel und Industrie
oder aus angrenzenden Regionen.
Persönliche Netzwerke spielen eine größere Rolle
als anonyme Marktmechanismen.
Durch die begrenzte Marktgröße
entsteht selten echter Wettbewerb.
Werden Risiken sichtbar,
gibt es oft keine Ausweichoption.
Vorbereitung ersetzt hier Marktbreite.
Bewertungslogiken sind pragmatisch.
Entscheidend ist,
ob Umsätze vertraglich abgesichert,
Prozesse verständlich
und Zuständigkeiten klar geregelt sind.
Wachstumsargumente treten hinter Betriebssicherheit zurück.
Ein häufiger Fehler ist,
sich zu stark auf persönliche Beziehungen zu verlassen.
Verkäufer gehen von implizitem Verständnis aus,
Käufer nicht.
Fehlen Unterlagen oder klare Prozesse,
werden diese Lücken konsequent eingepreist.
Exitpfade sind Verkauf an regionale Unternehmer
oder strategische Käufer aus Logistik und Handel.
Wer früh Struktur und Transparenz schafft,
erhöht die Abschlusswahrscheinlichkeit deutlich,
auch bei begrenztem Käuferkreis.
Unternehmensverkauf in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern ist geprägt von geringer Käuferdichte
und regionalen Besonderheiten.
Viele Betriebe sind klein- bis mittelständisch,
handwerklich oder regional dienstleistungsorientiert.
Käufer kommen häufig von außerhalb der Region
und prüfen entsprechend genau.
Häufig wird Nachfolge statt Verkauf angestrebt,
gleichzeitig fehlen interne Kandidaten.
Externe Käufer haben dadurch eine starke Position,
erwarten aber klare Strukturen
und ein Geschäft, das ohne persönliche Netzwerke funktioniert.
Ohne Vorbereitung entstehen oft gar keine ernsthaften Gespräche.
Bewertungslogiken sind zurückhaltend.
Käufer legen Wert auf
Planbarkeit, Stabilität und Übertragbarkeit.
Wachstumsargumente spielen eine untergeordnete Rolle.
Ein besonders häufiger Fehler ist,
die eigene Rolle im Betrieb zu unterschätzen.
Viele Unternehmen funktionieren über persönliche Beziehungen.
Für externe Käufer ist das ein zentrales Risiko,
das regelmäßig zu Abschlägen oder langen Übergabephasen führt.
Realistische Exitpfade sind Verkauf an externe Unternehmer
oder langfristig vorbereitete Nachfolgelösungen.
In Mecklenburg-Vorpommern entscheidet Verkaufsfähigkeit
besonders stark über Erfolg oder Scheitern.
Wer früh Risiken reduziert,
gleicht regionale Nachteile aus
und verbessert Preis und Abschlusschancen.
Branchenfokus
Unternehmen verkaufen nach Branchen: worauf Nachfolger wirklich achten
Der grundsätzliche Ablauf eines Verkaufs ist branchenübergreifend ähnlich. Die Bewertungslogik unterscheidet sich jedoch deutlich.
Nachfolger bewerten nicht nur den Gewinn, sondern vor allem Risiken, Übertragbarkeit und Planbarkeit.
Wer diese Logik versteht, schützt den Verkaufspreis, führt Gespräche strukturierter und erhöht die Zahl ernsthafter Interessenten.
Die folgenden Einordnungen dienen der Orientierung.
Sie zeigen, welche Punkte zuerst geprüft werden und wo in der Praxis häufig Preisabschläge entstehen.
Handwerk
Im Handwerk steht früh die Frage im Raum, ob der Betrieb ohne den Inhaber zuverlässig Umsatz und Qualität liefert.
Der Gewinn ist relevant, entscheidend ist jedoch, wie er entsteht:
über persönliche Beziehungen, den Namen des Inhabers oder über wiederholbare Abläufe und Strukturen.
Bewertet wird nicht die Vergangenheit, sondern die Übertragbarkeit.
Typische Abschläge entstehen, wenn Kalkulation, Nachkalkulation, Kundenbindung, Reklamationsmanagement
oder Mitarbeiterführung stark an einer Person hängen.
Inhaberabhängigkeit wird selten offen angesprochen,
aber spätestens in der Prüfung als Risiko sichtbar.
Die Reaktion ist mechanisch: Abschläge, lange Übergaben,
Garantien oder variable Kaufpreisbestandteile.
Häufige Dealbreaker sind fehlende Transparenz in der Nachkalkulation,
unklare Material- und Fremdleistungskosten,
nicht dokumentierte Abläufe
und ein Team ohne Entscheidungsspielraum.
Wer einen Handwerksbetrieb verkaufen will,
braucht früh eine klare Unterlagen- und Strukturlogik:
Zahlen, Verträge, Personalstruktur, Kundenstruktur und laufende Verpflichtungen.
Das erhöht Abschlusswahrscheinlichkeit und schützt vor späten Preisabschlägen.
Handelsunternehmen
Im Handel prüfen Nachfolger zuerst Marge, Warenrisiken und Abhängigkeiten.
Umsatz allein überzeugt nicht.
Entscheidend ist, ob Rohertrag und Kostenstruktur stabil sind
und wie stark der Betrieb von Lieferanten, Plattformen oder einzelnen Kunden abhängt.
Bewertet wird die Planbarkeit des Geschäftsmodells.
In der Prüfung werden Bestände, Abschreibungen, Retouren,
Zahlungsziele, Preislogik und Vertragslagen schnell transparent.
Abschläge entstehen häufig,
wenn Lagerwerte nicht sauber erklärbar sind,
Konditionen nur informell existieren
oder Einkaufsvorteile an einzelne Personen gebunden sind.
Risiken werden nicht diskutiert,
sondern eingepreist.
Typische Fehler sind unstrukturierte Gespräche,
zu spätes Zusammenstellen von Unterlagen
und der Fokus auf Wunschpreise statt Risikologik.
Vorbereitung bedeutet hier:
klare Margenlogik, transparente Lieferketten,
nachvollziehbare Kundenstruktur
und belastbare Verträge.
Das reduziert Rückfragen,
beschleunigt Verhandlungen
und verhindert, dass Bedingungen erst in der Prüfung kippen.
Dienstleister
Bei Dienstleistungen hängt der Verkaufspreis stark davon ab,
ob Kundenbeziehungen am Inhaber oder am Unternehmen hängen.
Nachfolger prüfen deshalb,
wer akquiriert, wer Leistung erbringt,
wer Qualität steuert
und welche Teile wiederholbar sind.
Bewertet wird die Stabilität der Kundenbasis
und die Fähigkeit, Leistung ohne Inhaber-Bottleneck zu erbringen.
In der Prüfung werden Risiken sichtbar,
die im Alltag oft übersehen werden:
Abhängigkeit von Schlüsselpersonen,
Wissen in Köpfen,
fehlende Dokumentation,
fehlende Vertretungen
und unklare Zuständigkeiten.
Die Reaktion folgt der bekannten Logik:
Abschläge,
längere Übergaben
oder variable Kaufpreisbestandteile.
Wer als Dienstleister verkaufen will,
braucht klar definierte Leistungen,
dokumentierte Abläufe,
ein tragfähiges Team,
transparente Zahlen
und eine saubere Übersicht über Kunden und Verträge.
Je klarer die Übertragbarkeit,
desto kürzer die Verhandlungen
und desto geringer das Risiko späterer Preisabschläge.
Häufige Fragen
Fragen zum Unternehmen verkaufen – klar beantwortet
Diese Fragen tauchen in nahezu jedem Verkaufsprozess auf. Kurz, klar und ohne Fachsprache. Wenn du dein Unternehmen verkaufen willst, brauchst du keine Theorie, sondern Orientierung.
FAQ: Unternehmen verkaufen
Zu früh ist es nur dann, wenn du keinerlei Veränderung willst. Sobald Verkauf, Nachfolge oder Entlastung ein Thema sind, ist es nicht zu früh, sondern meist später als gedacht. Viele Risiken lassen sich nicht kurzfristig beheben. Wer sie erst im Verkaufsprozess erkennt, verliert Handlungsspielraum.
Zu spät ist es, wenn Interessenten ihre Bewertung bereits abgeschlossen haben und du nur noch darauf reagierst. Ab diesem Punkt geht es nicht mehr um Gestaltung, sondern um Schadensbegrenzung.
Du kennst dein Unternehmen besser als jeder andere. Genau das macht eine objektive Einschätzung schwierig. Nachfolger sehen kein Lebenswerk, sondern ein Risiko, das sie übernehmen sollen. Diese Perspektive lässt sich von innen kaum einnehmen.
Unterstützung braucht man nicht, um zu verkaufen. Man braucht sie, um zu verstehen, ob ein Verkauf unter fairen Bedingungen realistisch ist. Das sind zwei unterschiedliche Fragen.
Das ist kein Ausnahmefall, sondern der Normalzustand. Entscheidend ist nicht der Ist-Zustand, sondern ob du ihn rechtzeitig erkennst und beeinflussen kannst.
Nicht um Preise, Verträge oder Verkaufsdruck. Es geht um eine ehrliche Einschätzung, wo aus heutiger Sicht Risiken liegen würden und welche davon tatsächlich relevant sind.
In der Praxis dauert ein Unternehmensverkauf im Mittelstand häufig länger als geplant. Nicht wegen Verträgen, sondern wegen ungeklärter Fragen im Vorfeld. Typische Erfahrungen:
– mehrere Monate bis zur Einigung
– lange Prüfungs- und Nachverhandlungsphasen
– Verzögerungen durch Rückfragen, nicht durch Preisverhandlungen
Der Verkaufspreis entsteht aus Ertrag und Risiko. Bezahlt wird, was nachhaltig verdient wird und als übertragbar gilt. Steigt das wahrgenommene Risiko, sinkt der Preis oder es entstehen Bedingungen wie Ratenzahlung, Garantien oder Earn-outs.
Preisabschläge erfolgen selten abrupt, sondern schrittweise. Häufige Gründe:
– stärkere Inhaberabhängigkeit als erwartet
– unklare Ertragslogik
– operative Risiken
– fehlende Vergleichbarkeit von Zahlen
Abbrüche entstehen meist dann, wenn Erwartung und Realität zu weit auseinanderliegen. Häufige Auslöser sind widersprüchliche Aussagen, fehlende Unterlagen, Vertrauensverlust in der Prüfung oder emotionale Eskalationen.
Erwartet werden nachvollziehbare Zahlen und Struktur: Jahresabschlüsse, aktuelle Auswertungen, Kostenlogik, Vertragsübersichten sowie Informationen zu Mitarbeitern, Kunden und Verpflichtungen. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern Konsistenz und Erklärbarkeit.
Geprüft wird, ob Zahlen, Aussagen und Realität zusammenpassen. Neben Erträgen geht es um Verträge, Kundenstruktur, Team, Prozesse und die Rolle des Inhabers. Viele Preisänderungen entstehen genau hier, nicht im Erstgespräch.
Zu frühe Information erzeugt Unruhe, zu späte zerstört Vertrauen. Der richtige Zeitpunkt liegt meist dann, wenn Richtung, Plan und Kommunikation klar sind. Timing ist keine Moralfrage, sondern Risikosteuerung.
Ja. Viele Verkäufe erfolgen ohne Makler. Entscheidend ist nicht die Reichweite, sondern die Verkaufsfähigkeit: klare Zahlen, klare Zuständigkeiten, klare Unterlagen. Struktur ersetzt Sichtbarkeit.
Kosten entstehen durch rechtliche und steuerliche Begleitung sowie durch Vorbereitung. Der größte Kostenfaktor ist jedoch oft indirekt: Preisabschläge durch ungeklärte Risiken, Verzögerungen oder Abbrüche. Wer früh strukturiert, schützt den Verkaufspreis.