So läuft das Erstgespräch ab

Du musst dich nicht vorbereiten. Das Erstgespräch dient nicht dazu, dir etwas anzubieten, sondern um Klarheit zu schaffen.

Das Gespräch dauert rund 20 Minuten und folgt immer derselben Logik:

1. Wo stehst du gerade?
Wir klären, wo dein Betrieb im Alltag klemmt und wo du aktuell selbst zum Engpass wirst.

2. Woran liegt das wirklich?
Wir unterscheiden sauber zwischen Symptomen, strukturellen Ursachen und Themen, die kein Interimsmanagement brauchen.

3. Was ist der sinnvollste nächste Schritt?
Du bekommst eine klare Einschätzung, ob unser Ansatz für dich passt oder ob ein anderer Hebel schneller wirkt.

Wichtig für dich:
Wenn es nicht passt, sagen wir dir das offen.
Auch dann, wenn wir damit nichts verkaufen.

Ziel des Gesprächs ist nicht ein Auftrag, sondern eine Entscheidung mit klarem Blick.
Relevanz und klare Haltung

Warum klassisches Interimsmanagement für KMU oft scheitert und was wir darunter wirklich verstehen

Viele kleine und mittlere Unternehmen suchen Interimsmanagement, wenn der Druck zu hoch wird. Entscheidungen bleiben liegen. Der Inhaber wird zum Engpass. Führung funktioniert nur noch über Eingreifen.

Klassisches Interimsmanagement setzt in dieser Situation auf Ersatz. Eine externe Führungskraft übernimmt operative Verantwortung, entscheidet, steuert und hält den Betrieb kurzfristig am Laufen.

Für Konzerne kann das funktionieren. Für KMU ist es oft genau der falsche Hebel.

Teuer, ohne nachhaltige Wirkung

Hohe Tagessätze sind nicht das eigentliche Problem. Problematisch wird es, wenn Geld in temporäre Führung fließt, statt in Strukturen, die den Betrieb dauerhaft entlasten.

Fremde Autorität im System

Inhaber geführter Unternehmen funktionieren anders als Konzerne. Ein externer Entscheider bringt eigene Logiken, Tempo und Prioritäten mit. Das erzeugt Reibung und Unsicherheit statt Stabilität.

Abhängigkeit statt Entlastung

Wandern Entscheidungen auf den Interimsmanager, wird der Engpass nicht gelöst, sondern verschoben. Nach außen wirkt es ruhiger, intern lernt das System nichts.

Nach dem Einsatz fällt alles zurück

Wenn Rollen, Entscheidungsgrenzen und Abläufe nicht im Unternehmen verankert sind, funktioniert der Betrieb nur solange, wie die externe Person da ist. Der Name ändert sich, das Muster bleibt.

Genau hier liegt der Denkfehler. In den meisten KMU ist nicht die Person das Problem, sondern die fehlende Struktur.

Unsere Definition von Interimsmanagement ist deshalb klar: kein Ersatz für den Inhaber, keine Machtübernahme, kein kurzfristiges Reparieren.

Wir greifen temporär ein, um Entscheidungslogik, Zuständigkeiten und Strukturen aufzubauen, die den Betrieb wieder führbar machen. Entscheidungen bleiben immer beim Inhaber. Unser Ziel ist Entlastung, die bleibt.
Definition

Was wir unter Interimsmanagement verstehen

Interimsmanagement ist für uns kein Titel und kein Ego-Job. Es ist ein temporärer Eingriff, wenn dein Betrieb in einem akuten Engpass steckt. Nicht, um dich zu ersetzen, sondern um dein Unternehmen wieder führbar zu machen.

Temporärer Eingriff bei akuten Engpässen

Wenn es brennt, brauchst du klare Prioritäten. Wir helfen dir, den Engpass zu identifizieren, statt gleichzeitig an zehn Symptomen zu drehen.

Analyse, Struktur, Entscheidungslogik

Als Unternehmensberatung für kleine Unternehmen bauen wir Regeln, Zuständigkeiten und Entscheidungsgrenzen. Nicht als Bürokratie, sondern als Entlastung im Alltag.

Vorschläge statt Machtübernahme

Wir schlagen vor, strukturieren, moderieren, klären. Wir setzen nicht über deinen Kopf hinweg durch.



Klarer Satz: Entscheidungen bleiben immer beim Inhaber. Unser Job ist, dir Entscheidungen leichter zu machen und dein Team handlungsfähiger.
Suchintention

Typische Situationen, in denen wir gerufen werden

Interimsmanagement wird selten gesucht, wenn alles ruhig läuft. Es wird gesucht, wenn Druck da ist und dein Betrieb nicht mehr sauber durchsteuert. Genau dafür ist dieses Angebot gemacht.

Führungslücke

Verantwortung ist formal verteilt, praktisch landet alles beim Chef. Entscheidungen dauern. Mitarbeiter sichern sich ab. Du wirst zur Dauer-Freigabestelle.

Ausfall oder Überlastung

Schlüsselpersonen fallen aus oder sind am Limit. Vertretung klappt nicht. Aufgaben stauen sich. Das Tagesgeschäft frisst jede Strukturarbeit.

Wachstum kippt in Chaos

Mehr Aufträge, mehr Baustellen, mehr Kunden, mehr Mitarbeitende. Aber Zuständigkeiten und Abläufe wachsen nicht mit. Ergebnis: mehr Stress, nicht mehr Gewinn.

Übergabe oder Verkauf wird blockiert

Nachfolge, Verkauf oder Übergabe scheitern nicht an Zahlen. Sie scheitern daran, dass der Betrieb an einer Person hängt. Das wird zum Dealbreaker.

Wenn du dich hier wiedererkennst, ist Interimsmanagement nicht Luxus. Es ist Schadensbegrenzung und Systemaufbau zugleich.

Für wen wir arbeiten und für wen nicht

Wir arbeiten mit kleinen und mittleren Unternehmen, in denen Verantwortung formal verteilt ist, praktisch aber immer wieder beim Inhaber landet.

Typischerweise begleiten wir Betriebe,
– die zwischen 10 und 150 Mitarbeitende haben
– inhabergeführt sind oder es lange waren
– operativ funktionieren, aber strukturell unter Druck stehen

Branchenübergreifend arbeiten wir vor allem mit:
Handwerksbetrieben,
Handelsunternehmen und
Dienstleistern,
bei denen Abläufe, Entscheidungen oder Kundenbeziehungen zu stark an einzelnen Personen hängen.

Uns geht es nicht um Branche, Größe oder Wachstum. Uns geht es um Führbarkeit. Wenn dein Betrieb nur stabil läuft, solange du permanent eingreifst, ist unser Ansatz relevant.

Wenn du unsicher bist, ob du hier richtig bist, ist das kein Ausschlusskriterium. Genau dafür ist das Erstgespräch da.
Wirkungslogik

Unser Vorgehen im Interimsfall

Du bekommst kein Zeitversprechen und keine Show. Du bekommst ein Vorgehen, das im Alltag greift.

1. Schnelle Lageklärung
Wo entsteht Druck. Was landet bei dir. Was blockiert Entscheidungen und Abläufe wirklich.

2. Engpass definieren
Nicht zehn Baustellen gleichzeitig. Eine klare Engpassdefinition, die Wirkung erzeugt.

3. Strukturvorschläge erarbeiten
Zuständigkeiten, Entscheidungsgrenzen, Standards, Taktung. So, dass dein Team es versteht und nutzen kann.

4. Umsetzung begleiten, wenn gewünscht
Viele wollen nicht nur Klarheit, sondern auch Umsetzung. Wenn du das willst, begleiten wir, bis es im Team greift.

5. Rückzug, sobald der Betrieb stabil läuft
Ziel ist nicht Bindung, sondern Unabhängigkeit. Der Betrieb soll ohne ständige Chef-Eingriffe laufen.

Kein Zeitversprechen, sondern Wirkungslogik. Du merkst es daran, dass weniger bei dir landet und Entscheidungen im Team sauberer fallen.

Vertrauen

Analyse, Beratung oder Umsetzung. Du entscheidest.

Interimsmanagement ist bei uns ein Leistungsbaustein. Kein Zwangsmodell. Kein Alles-oder-nichts.

Analyse

Du willst Klarheit, wo der Engpass wirklich sitzt. Du willst keine langen Programme, sondern eine saubere Diagnose und klare Prioritäten.

Beratung

Du willst Strukturvorschläge, Entscheidungslogik und Regeln, die im Alltag funktionieren. Nicht als Theorie, sondern als umsetzbare Führungshilfe.

Umsetzung

Du willst nicht nur wissen, was richtig wäre. Du willst, dass es greift. Dann begleiten wir die Umsetzung gemeinsam mit dir und deinem Team.



Wir sagen dir offen, was in deinem Fall Sinn ergibt und was nicht. Kein Aufblähen, kein Beschäftigungsprogramm, keine künstliche Verlängerung.
Qualifizierung

Für wen das passt und für wen nicht

Nicht jedes Unternehmen braucht Interimsmanagement. Und nicht jede Situation wird durch externe Begleitung besser. Diese Einordnung hilft dir zu prüfen, ob unser Ansatz für deine aktuelle Lage sinnvoll ist oder ob ein anderer Weg ehrlicher wäre.

Passt, wenn du ...

✔ Verantwortung behalten willst
✔ Entlastung suchst, nicht Entmündigung
✔ Struktur aufbauen willst, statt nur Brände zu löschen
✔ willst, dass dein Team handlungsfähiger wird

Passt nicht, wenn du ...

✔ Führung komplett outsourcen willst
✔ einen externen Entscheider suchst, der den Laden übernimmt
✔ schnelle Feuerwehr willst, aber keine Regeln akzeptierst
✔ willst, dass alles flexibel bleibt, aber niemand entscheiden darf



Das spart dir und uns Zeit. Und es sorgt dafür, dass du nicht die falsche Lösung einkaufst.

Häufige Fragen

FAQ: Interimsmanagement für KMU

Grundverständnis

Ja, aber nicht im klassischen Sinn. Wir übernehmen keine Rolle als Ersatzchef. Unser Interimsmanagement ist ein temporärer Eingriff, um Struktur, Entscheidungslogik und Führbarkeit herzustellen. Ziel ist nicht Übergang, sondern Entlastung, die bleibt.

Weil nachhaltige Entlastung nur entsteht, wenn Entscheidungslogik im Unternehmen bleibt. Machtübernahme wirkt kurzfristig, erzeugt aber neue Abhängigkeit. Du sollst nach dem Einsatz weniger gebraucht werden, nicht durch jemand anderen ersetzt.

Kosten, Dauer und Aufwand

Es gibt keine Pauschale, weil du keinen Standardfall kaufst. Entscheidend ist, ob du nur Klarheit brauchst oder zusätzlich Umsetzungsbegleitung. Die entscheidendere Frage lautet: Was kostet dich der aktuelle Zustand jeden Monat durch Verzögerungen, Stress, Fehlentscheidungen und Abhängigkeit?

Das hängt vom Engpass ab, nicht vom Kalender. Erste Entlastung entsteht oft schnell, sobald Zuständigkeiten und Entscheidungsgrenzen klar sind. Ziel ist kein Dauereinsatz, sondern ein Zeitraum, in dem Struktur greift und im Alltag genutzt wird.

Wirkung entsteht, wenn weniger bei dir landet und Entscheidungen im Team klarer getroffen werden. Das kann früh spürbar sein, wird aber erst nachhaltig, wenn Regeln und Abläufe gelebt werden.

Alternativen, Abgrenzung und Einordnung

Ein klassischer Interimsmanager übernimmt Führung. Wir übernehmen Struktur. Das ist der entscheidende Unterschied. Unser Ziel ist nicht, dass jemand für dich entscheidet, sondern dass dein Unternehmen wieder selbst führen kann.

Beratung erklärt oft, was theoretisch sinnvoll wäre. Projektmanagement setzt um, wenn Ziele und Entscheidungen klar sind. Unser Ansatz greift früher: Wir klären Engpässe, bauen Entscheidungslogik auf und begleiten die Umsetzung, wenn das notwendig ist.

Branchen und Arbeitsweise

Ja, weil es nicht um Branche geht, sondern um Führbarkeit. Wenn Entscheidungen, Wissen oder Kundenbeziehungen an wenigen Personen hängen, entstehen dieselben Engpässe.

Beides. Vor Ort sehen wir Abläufe oft schneller. Remote arbeiten wir effizient, wenn die relevanten Personen verfügbar sind. Entscheidend ist nicht der Kanal, sondern dass Struktur im Alltag greift.

Risiken, Einwände und Akutsituationen

Dann ist das fast immer ein Strukturproblem. Menschen arbeiten nicht gegen klare Regeln, sondern gegen Unklarheit. Wenn Zuständigkeiten und Entscheidungen nachvollziehbar sind, sinkt Widerstand automatisch.

Dann war der Engpass falsch definiert oder es wurde an Symptomen gearbeitet. Genau deshalb starten wir mit Lageklärung und sagen offen, wenn Interimsmanagement nicht der richtige Hebel ist.

Gerade dann braucht es Klarheit. Ohne Engpassdefinition löscht man nur Symptome. Wir klären zuerst, was wirklich blockiert und wo du als Inhaber gebunden bist. Danach kommen Vorschläge, die sofort entlasten.

Unser Ziel ist der Rückzug. Der Betrieb soll ohne externe Eingriffe stabil laufen. Wenn du willst, bleiben wir als Sparringspartner, aber nicht als dauerhafte Stütze.

Selbsttest

Wie du erkennst, ob Interimsmanagement für dich sinnvoll ist

Interimsmanagement ist kein Standardwerkzeug. Für manche Situationen ist es genau richtig. Für andere wäre es Zeit- und Geldverschwendung.

Es passt sehr wahrscheinlich zu dir,

wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:

✔ du wirst im Alltag ständig für Entscheidungen gebraucht
✔ Aufgaben und Verantwortung sind formal verteilt, praktisch aber unklar
✔ Probleme wiederholen sich, obwohl viel gearbeitet wird
✔ dein Betrieb läuft nur stabil, solange du permanent eingreifst
✔ du willst entlastet werden, ohne die Kontrolle abzugeben

Es ist eher nicht der richtige Ansatz,

wenn du:

✔ Führung vollständig auslagern willst
✔ einen Ersatzchef suchst, der Entscheidungen übernimmt
✔ schnelle Feuerwehr willst, aber keine Strukturen akzeptierst



Wenn du unsicher bist, ist das normal. Genau dafür ist das Erstgespräch da. Wir sagen dir offen, ob Interimsmanagement in deinem Fall sinnvoll ist oder ob ein anderer Hebel schneller wirkt.

Erstgespräch: Situation klären, Hebel finden, unnötige Schritte vermeiden

Im Erstgespräch reden wir nicht über Pakete. Wir reden über deinen Alltag. Wo hängt der Betrieb. Wo landest du als Engpass. Was ist der eine Hebel, der zuerst wirken muss.

Du bekommst eine klare Einschätzung: Interimsmanagement ja oder nein. Und wenn ja, wie es bei dir sinnvoll aussieht, ohne neue Abhängigkeit zu erzeugen.